Köln - Lexus ist nicht nur beim Hybridantrieb unangefochtener Vorreiter in der Automobilindustrie. Auch in Sachen Sicherheit setzt die japanische Edelmarke Maßstäbe. Mit den Spitzenmodellen LS 460 und LS 600h hat Lexus ab 2006 zahlreiche innovative Sicherheitstechnologien in die Luxusklasse eingeführt und damit seine weltweite Führungsrolle bei der Entwicklung präventiver Sicherheitssysteme zur Vermeidung von Unfällen bewiesen.
Maßstäbe setzen die Modelle der Lexus LS Baureihe insbesondere durch das “Advanced Pre-Crash Safety (PCS)” System, das vier erstmals im Automobilbau eingesetzte Fahrerassistenzsysteme miteinander verbindet und so derzeit in keinem anderen Serienfahrzeug zu finden ist. Das System kann mit Hilfe der Objekterkennung nicht nur andere Kraftfahrzeuge, sondern auch Fußgänger, Radfahrer und große Tiere auf der Straße erkennen und den Fahrer in Gefahrsituationen darauf hinweisen, ehe sie vom menschlichen Auge oder von den Scheinwerfern des Fahrzeugs erfasst werden. Das System arbeitet mit einem Mikrowellen-Radar und einer Infrarot-Stereokamera und funktioniert wetterabhängig bei Tag und bei Nacht.
Sehr viele Unfälle sind auf Abgelenktheit und Unaufmerksamkeit zurückzuführen und damit vermeidbar. Im Interesse größtmöglicher Fahrsicherheit behält der Lexus LS mit Advanced-PCS System deshalb nicht nur die Straße selbst im Blick, sondern auch seinen Fahrer. Der Gesichtsfeldmonitor kontrolliert mit Hilfe einer auf der Lenksäule montierten Infrarotkamera die Blickrichtung des Fahrers. Dreht der Fahrer den Kopf für einige Sekunden zur Seite, während die Objekterkennung ein Hindernis vor dem Fahrzeug erfasst, wird der Fahrer zunächst optisch und akustisch auf diese Gefahr aufmerksam gemacht. Reagiert der Fahrer nicht darauf, erfolgen ein leichter Bremsimpuls. Erkennt das System, dass eine Kollision unvermeidbar ist, werden der Bremsassistent und der neuartige Notfall-Lenkassistent aktiviert. Fahrwerk und Lenkung werden damit blitzschnell auf ein abruptes Ausweichmanöver vorbereitet. Sollte der Fahrer bis zum Aufprall nicht reagieren, strafft das Advanced-PCS System innerhalb von Sekundenbruchteilen automatisch die Sicherheitsgurte und leitet eine Notbremsung ein.
Das präventive Lexus Sicherheitspaket wird von dem ebenfalls einzigartigen Heck-PCS System komplettiert. Das System registriert mit Hilfe eines Mikrowellen-Radars am Kofferraum Fahrzeuge, die sich rasch nähern, und aktiviert bei einem drohenden Auffahrunfall, beispielsweise am Stauende, die aktiven Kopfstützen der Vordersitze. Sie stützen die Hinterköpfe der Insassen, um das Risiko eines Halswirbelschleudertraumas zu verringern.
Neben diesen innovativen Fahrerassistenzsystemen verfügen die Lexus Limousinen der LS Baureihe über zahlreiche weitere aktive und passive Sicherheitssysteme. Beispielsweise entwickelte Lexus einen Spurhalte-Assistenten (Lane Keeping Assist) und eine Spurwechsel-Warnung (Lane Departure Warning). Das System erfasst via Infrarot-Stereokamera die Markierungen am Fahrbahnrand, warnt den Fahrer vor einem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur und unterstützt ihn beim Zurücklenken in die ursprünglich gewählte Spur. Droht das Fahrzeug die Spur zu verlassen, ohne dass der Blinker betätigt wurde, ertönt ein Warnsignal. Zudem weist ein sanfter Lenkimpuls den Fahrer auf diesen unbeabsichtigten Fahrspurwechsel hin. Bei eingeschalteter aktiver Geschwindigkeitsregelanlage ACC ist der Spurhalte-Assistent des Lexus LS 460 in der Lage, das Fahrzeug durch automatische Lenkkorrektur sicher in der erkannten Spur zu halten. Die Spurhalte-Funktion arbeitet bei Geschwindigkeiten zwischen 70 und 170 km/h, die Spurwechsel-Warnung bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 200 km/h.
Das hohe Lexus Sicherheitsniveau wird bei der Versicherungsprämie belohnt. Beim Kauf eines neuen Lexus LS 460 mit dem Advanced Pre Crash System bietet Lexus Financial Service aufgrund des erheblich verringerten Unfallrisikos einen Rabatt von 50 Prozent auf die normale Prämie an. Der Lexus LS 460 mit einem 279 kW/380 PS starken V8-Motor ist in Deutschland zu Preisen ab 82.800 Euro erhältlich. Der Lexus LS 600h, die stärkste Serienlimousine der Welt mit Hybridantrieb, wird ab 99.850 Euro angeboten. Das Pre-Crash Safety System ist in ähnlicher Form auch für Fahrzeuge der Lexus Baureihen IS und GS erhältlich.

Juli 19, 2008
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Berlin (pte) - Unternehmen mit einem zu starken Drang zum Risiko stehen geringeren Überlebenschancen gegenüber als weniger risikofreudige Marktteilnehmer. Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW aufzeigt, ist aber auch eine zu hohe Risikoscheu unangebracht. “Zu viel Risikobereitschaft schadet den Erfolgsaussichten von Selbstständigen. Zu wenig Risiko macht die Selbstständigkeit im Vergleich zur abhängigen Beschäftigung unattraktiv”, erklärt DIW-Wissenschaftler Frank Fossen. Der größte langfristige Erfolg stellt sich mit dem richtigen Maß, also einer mittleren Risikobereitschaft ein.
“Das richtige Maß an zumutbarem Risiko zu erkennen, ist für Unternehmen natürlich schwierig”, meint Fossen im Gespräch mit pressetext. In die Untersuchung seien verschiedene Messungen wie die subjektive Einschätzung der eigenen Risikobereitschaft auf einer Skala von eins bis elf einbezogen worden. “Daraus eine bestimmte Verhaltensempfehlung abzugeben ist jedoch kaum möglich”, so der Experte. Anders würde es sich aber bei der Frage nach bestimmten Anlageformen verhalten, wo Risikoempfehlungen abgegeben werden können.
Die Wahrscheinlichkeit für Unternehmer mit zu geringer Risikobereitschaft, innerhalb eines Jahres aus der Selbstständigkeit auszuscheiden, liegt dem DIW zufolge bei 12,5 Prozent. Überdurchschnittlich risikofreudige Selbstständige weisen dabei den gleichen Wert auf. Dem entgegen liegt die Wahrscheinlichkeit unternehmerischen Scheiterns im Mittelfeld um 40 Prozent niedriger bei einem Wert von nur 7,5 Prozent. Bei Unternehmensgründungen nehmen Einstellungen zum Risiko ein noch größeres Gewicht ein. In einem Zeitraum von sechs Jahren scheiterte die Unternehmensgründung in einer Gruppe von 2.500 Selbstständigen in mehr als 700 Fällen. “Wir brauchen keine Existenzgründung um jeden Preis, sondern Unternehmen, bei denen die Risikoabschätzung stimmt”, schließt Fossen.

Juli 19, 2008
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Stockholm (pte) - Das Mobiltelefon-Joint-Venture zwischen Sony und Ericsson hat am Freitag einen dramatischen Gewinneinbruch vermeldet. Unternehmensangaben zufolge ist das Nettoergebnis im zweiten Quartal gegenüber 220 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf nur mehr sechs Mio. Euro geschrumpft. Mit einem Minus von zwei Mio. Euro im EBIT bleibt der Handy-Hersteller hinter den Erwartungen des Marktes. Analysten hatten einen Gewinn des operativen Ergebnisses in gleicher Höhe prognostiziert. Ende Juni hatte der Konzern bereits eine erneute Gewinnwarnung gegeben. Dabei konnte das Joint Venture mit 24,4 Mio. abgesetzten Geräten verglichen mit dem ersten Quartal 2008 wieder um knapp zwei Mio. Stück aufholen.
“Sony Ericsson bedient nicht alle Marktsegmente und muss in den anderen Bereichen profitabel sein, um gegen die Konkurrenz bestehen zu können”, erklärt Unicredit-Analyst Roland Pitz gegenüber pressetext. So sei das schwache Quartalsergebnis dem Unternehmen zufolge mitunter auf rückläufige Absätze bei mittel- und hochpreisigen Modellen zurückzuführen. Das Marktumfeld verschärfe sich hinsichtlich eines zunehmenden Konkurrenzdrucks weiter. Darüber hinaus hätten negative Wechselkurseffekte das Ergebnis gedrückt.
Während der Umsatz von 2,82 Mrd. Euro die Erwartungen leicht übertrifft, bleibt das Ergebnis vor Steuern mit acht Mio. Euro wiederum hinter den Prognosen der Experten, die im Schnitt mit zehn Mio. Euro gerechnet hatten. Der durchschnittliche Verkaufspreis von Sony-Ericsson-Geräten setzte sich mit minus neun Euro gegenüber dem zweiten Quartal 2007 bei 116 Euro fest. “Unser Ziel ist es, eine jährliche Reduktion von 300 Mio. Euro an operativen Aufwendungen zu erreichen”, so Konzern-Chef Dick Komiyama. In Hinblick auf das Gesamtjahresergebnis bleibt das Unternehmen optimistisch. Die Handyverkaufszahlen sollen im Vergleich zum Vorjahr angesichts eines erhofften starken Wachstums in den Emerging Markets auf einem niedrigeren Preisniveau um zehn Prozent steigen.

Juli 19, 2008
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Witten (pte) - Der Begriff “Familienunternehmen” hat sich in der Bevölkerung als Marke etabliert. Zugleich genießen familiengeführte Unternehmen in einigen Bereichen mehr Vertrauen als börsennotierte Firmen. Vor allem große Familienunternehmen werden als kompetent und auf globale Herausforderungen vorbereitet eingestuft, zeigt das Wittener Institut für Familienunternehmen (WIFU) in einer aktuellen Erhebung. Zudem werden mittelständische familiengeführte Konzerne als besonders mitarbeiterorientiert angesehen, auch Standorttreue und Stabilität wird ihnen zugeschrieben. Verstößt ein Familienunternehmen gegen moralische Standards, kann es dadurch jedoch mehr Schaden nehmen als börsennotierte Betriebe.
“Interessanterweise wurden noch vor wenigen Jahren Familienunternehmen eher als altmodisch und als Auslaufmodell beschrieben. Heute wird Familienunternehmen - so unsere Studie - großes Vertrauen entgegengebracht. Vielleicht weil sie der ‘Wirtschaft ein Gesicht geben’, wie die Nordrhein-Westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben gern sagt”, erklärt Arist von Schlippe, Akademischer Direktor des WIFU, auf Nachfrage von pressetext. Das Image von Familienunternehmen sei demnach in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Laut Berechnungen des WIFU wird mehr als die Hälfte der deutschen Bruttowertschöpfung in Familienunternehmen erbracht, rund 70 Prozent aller Arbeitsplätze sind in diesen Betrieben zu finden. Ein großes Familienunternehmen, das derzeit für Schlagzeilen sorgt, ist etwa Schaeffler, das ein Übernahmeangebot für den Reifenhersteller Continental vorgelegt hat. Aber auch Porsche, Otto oder Oetker sind Familienunternehmen, die sich zu einer starken Marke entwickelt haben.
Obwohl der Begriff Familienunternehmen langsam Markenstatus gewonnen hat, wird das Potenzial dieses Vorteils in der Markenstrategie der Unternehmen noch nicht ausgeschöpft. “Bislang wird die Karte ‘Familienunternehmen’ nur relativ selten ausgespielt”, so Schlippe. Werden moralische Standards verletzt, ist der Vertrauensverlust bei Familienunternehmen in der Bevölkerung jedoch nicht nur nachhaltig, sondern auch größer als bei börsennotierten Unternehmen, sagt Schlippe. “Familienunternehmen werden sehr genau beobachtet. Da man in sie große Hoffnungen setzt, ist der ‘Absturz’ umso tiefer. Bei den großen Publikumsgesellschaften scheint die Erwartung ohnehin sehr negativ zu sein, da gibt es dann sozusagen nichts mehr zu enttäuschen.”
Während es vor allem in der Wahrnehmung von Familienunternehmen und börsennotierten Großunternehmen große Unterschiede gibt, werden mittelständische Firmen ähnlich wie familiengeführte Betriebe wahrgenommen. Aussagen wie “mir persönlich wichtig”, “idealer Arbeitgeber” oder “ideales Unternehmertum” werden beiden Unternehmenstypen zugeordnet. Das Familienunternehmen liegt damit nach Aussagen der im Rahmen der Erhebung befragten Personen von allen Unternehmensformen den persönlichen Werten am nächsten. Börsennotierte Unternehmen werden in dieser Hinsicht eher negativ erlebt.
Auf die Herausforderung der Globalisierungen sind börsennotierten Unternehmen jedoch nach in der Bevölkerung vorherrschenden Meinung besser vorbereitet. Zumindest großen Familienunternehmen werden diesbezüglich auch als kompetent angesehen, nicht aber mittlere und kleinere familiengeführte Betriebe. Anders als börsennotierte Unternehmen würden Familienunternehmen eher auf Kontinuität und eine langfristige Perspektive setzen.

Juli 19, 2008
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New York (pte) - Die Quartalsbilanzen der großen Bankhäuser sorgen in diesen Tage wieder für Unruhe auf den Kapitalmärkten. Während die US-Großbank Merrill Lynch gestern, Donnerstag, nach US-Börsenschluss mit einem weiteren Verlust in Mrd.-Höhe schockierte, sorgte die Citigroup trotz roter Zahlen für positive Überraschungen. Der Verlust fiel niedriger aus als erwartet, die Gesamterträge lagen zugleich über den Prognosen der Analysten. Die Finanzkrise belastete die Citigroup jedoch auch im abgeschlossenen zweiten Quartal mit Abschreibungen in Höhe von mehreren Mrd. Dollar, zugleich stiegen die Kosten für Verbraucherkredite an. Der Aktienkurs des Unternehmens legte an der New York Stock Exchange (NYSE) zeitweise um mehr als zehn Prozent zu.
Insgesamt verbuchte die Citigroup zwischen April und Juni einen Nettoverlust von 2,5 Mrd. Dollar bzw. minus 54 Cent je Aktie, im Vorjahresquartal hatte man noch einen Gewinn von 1,24 Dollar verzeichnet. Die Einnahmen der international tätigen Bank gingen um 29 Prozent auf 18,7 Mrd. Dollar zurück. Analysten hatten im Vorfeld mit einem Minus von 67 Cent je Aktie sowie Erträgen von 17,44 Mrd. Dollar gerechnet. Die Umsatzentwicklung wurde vor allem durch weitere Abschreibungen belastet, teilte die Citigroup mit. Diese summierten sich im zweiten Quartal auf 7,2 Mrd. Dollar, wobei der Großteil mit 3,5 Mrd. Dollar auf Subprime-Kredite entfiel. Die Kosten für Verbraucherkredite erhöhten sich um 4,5 Mrd. Dollar. Die positiven Überraschungen im Rahmen der Quartalsbilanz wirkten sich auch auf den Aktienkurs des Unternehmens aus. Das an der NYSE gehandelte Wertpapier legte in den ersten Handelsstunden kräftig zu und notierte bei Redaktionsschluss dieser Meldung (16:30 Uhr) mit plus 8,35 Prozent bei 19,47 Dollar.
Besonders stark fiel der Umsatzrückgang in Nordamerika aus. Hier gingen die Einnahmen um 45 Prozent auf 7,73 Mrd. Dollar zurück. Der Gewinn des Vorjahresquartal von 3,4 Mrd. Dollar wandelte sich in einen Verlust von 3,3 Mrd. Dollar. Die zweitgrößten Einbußen wurden in der Region Europa, Naher Osten und Afrika verbucht (minus 19 Prozent). Gegenüber dem ersten Quartal habe man den Nettoverlust halbiert, betont Citigroup-CEO Vikram Pandit. Tatsächlich lag das Unternehmen im vorangegangenen Quartal mit 5,1 Mrd. Dollar in den roten Zahlen. Der Verlust je Aktie betrug 1,02 Dollar.
Pandit entschloss sich für einen Restrukturierungskurs der Gruppe, um nach Verlusten im Rahmen der Finanzkrise Kosten zu senken. Zehn bis 20 Prozent der Ausgaben sollen eingespart werden. In diesem Rahmen hat das Unternehmen bereits sein CitiStreet-Geschäft sowie die deutsche Citibank veräußert. Aus dem Verkauf der Citibank erwartet die Muttergesellschaft einen Gewinn nach Steuern von vier Mrd. Dollar.
Merrill Lynch gab Donnerstagabend einen Verlust von 4,9 Mrd. Dollar bekannt. Je Aktie vergrößerte sich der Verlust auf 4,97 Dollar, bereinigt um Restrukturierungskosten lag er bei 4,42 Dollar. Die Analystenschätzungen von minus 1,94 Dollar je Aktie wurden damit weit verfehlt. Die Aktie stürzte an der NYSE allein im nachbörslichen Handel um mehr als sieben Prozent ab.

Juli 19, 2008
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Wien (pte) - Der Wettbewerb um Kunden am österreichischen Telekommunikationsmarkt spitzt sich zu. Nachdem One-Kunden in den vergangenen Tagen persönlich adressierte Werbesendungen des Mitbewerbers Tele.ring erhalten hatten, hat One nun rechtliche Schritte gegen das Vorgehen des Konkurrenten eingeleitet. Heute, Freitag, brachte der Mobilfunkanbieter eine Klage wegen unlauteren Wettbewerbs beim Handelsgericht Wien ein. “Diese Vorgangsweise ist in der Mobilfunkgeschichte des Landes einzigartig und markiert ein neues, tiefes Niveau des Kundenfangs”, sagt One-CEO Michael Krammer, früher Geschäftsführer von Tele.ring und E-Plus. Die Diskonttochter von T-Mobile machte die Kunden auf angebliche Preisvorteile des Tele.ring-Tarifs “Basta” aufmerksam und forderte zu einem Anbieterwechsel auf. “Wir sehen dieser Klage gelassen entgegen, da dies eine ganz normale Direct-Mailing-Aktion war”, sagt T-Mobile-Sprecherin Andrea Karner gegenüber pressetext.
Man habe nichts Falsches gemacht, auch die Datensicherheit sei nicht verletzt worden. Anders als noch vor wenigen Tagen berichtet wurde, wird nun davon Abstand genommen, dass One selbst die Kundendaten herausgegeben habe, sagt Karner. Man habe mit einem professionellen Adressverlag zusammengearbeitet, von dem man Kundendaten nach bestimmten Kriterien gekauft hat. “Diese Kunden haben zuvor ihr Einverständnis über den Empfang von Werbesendungen von Drittanbietern gegeben. Das heißt nicht, dass One Kundendaten weitergegeben hat”, so Karner und verweist auf Gewinnspiele oder Registrierungen, die im Internet vorgenommen werden, bei denen Kunden unter anderem ihre Telefondaten angeben. In diesem Rahmen werde auch das Einverständnis für Werbezusendungen Dritter gegeben. Man habe die Zusendung zwar etwas frech formuliert, dies entspreche aber auch der Marke Tele.ring, sagt Karner. Direct-Mailing-Kampagnen seien zudem nicht nur in der Telekommunikationsbranche ein üblicher Vorgang.
One bekräftigte nochmals, keine Daten seiner Kunden an Dritte weiterzugeben, wie zuvor von T-Mobile/Tele.ring angedeutet wurde. Tele.ring habe versucht, “in einer den Mitbewerber herabsetzenden Art und unter offensichtlich missbräuchlicher Verwendung von Kundendaten, One-Kunden zu keilen”, begründet One den Schritt zum Handelsgericht. Der Mobilfunkanbieter hat deshalb eine Klage auf Unterlassung mit Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung eingeleitet und spricht von “beispielloser Kundenbelästigung” und einzigartiger Vorgehensweise beim Kundenfang. Man wolle die Kunden vor Datenmissbrauch und unerwünschten Keilermethoden schützen. Weitere Untersuchungen sollen laut One aufzeigen, wie Tele.ring an die Kundendaten des Mitbewerbers gelangt ist. Hunderte Kunden hätten sich aus Sorge um die Weitergabe ihrer Daten bereits bei One beschwert. Ob One auch eine Prüfung durch die Datenschutzkommission beantragt, ist derzeit noch offen.
Anfang der Woche hatte das Wirtschaftblatt über die Tele.ring-Werbeaktion berichtet. Diese habe damit geworben, dass der Basta-Tarif um sechs Euro günstiger sei und zugleich 30 Euro Wechselbonus in Aussicht gestellt. Schon im Rahmen dieser Berichterstattung hat T-Mobile angegeben, die Daten von einem Adress-Verlag gekauft zu haben. Zugleich erklärte man, dass One-Kunden bei Vertragsabschluss der Weitergabe ihrer Daten für Werbezwecke an Dritte zugestimmt hätten, was von One dementiert wird. “Daten werden prinzipiell nicht an Dritte weitergegeben”, sagt One-Sprecherin Petra Jakob.

Juli 18, 2008
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Berlin (pte) - Die deutsche Wirtschaft zeigt zunehmendes Interesse am Web 2.0. Laut einer aktuellen BITKOM-Studie wollen die Unternehmen zumindest künftig ihre Aktivitäten rund um Blogs, Wikis und soziale Netzwerke ausbauen. Rund die Hälfte der Firmen nutzt bereits Web-2.0-Technologien, 60 Prozent wollen dies in Zukunft verstärken. “Diese Betriebe können damit die vorhandenen Informationen besser erschließen als zuvor”, erklärt Christian Hallerberg, Pressesprecher Public Sector & Neue Märkte beim BITKOM, auf Nachfrage von pressetext. Obwohl 80 Prozent der Unternehmen im Zuge der Untersuchung sagten, dass sie der Meinung sind, die Bedeutung von sozialen Netzwerken und Blogs werde weiter zunehmen, wird das Potenzial derzeit noch nicht entsprechend ausgeschöpft. Dies zeigte zuletzt eine Studie von Gartner, wonach der Trend zu Social Networks von Firmen bislang weitgehend unbeachtet blieb.
Anders als etwa Gartner-Forscher Jeffrey Mann sieht der BITKOM aber bereits einen erfolgreichen Eintritt der Unternehmen in das Zeitalter Web 2.0. “Die ursprünglich im privaten Bereich eingesetzten neuen Technologien wie Blogs haben den Sprung in die Firmen geschafft - in aller Regel verläuft der Weg in die andere Richtung”, meint BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer. Dass Weblogs, soziale Netzwerke und Wikis die Produktivität der Unternehmen erhöhen, darüber wiederum sind sich die Branchenkenner einig. Im Kern gehe es darum, den Austausch von Wissen in einer Organisation zu erleichtern und die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern zu verbessern. “In Unternehmen oder Verwaltungen mit Tausenden Mitarbeitern ist das von unschätzbarem Wert”, so Hallerberg.
Durch die Web-2.0-Instrumente könnten zum Beispiel aufwendige Suchprozesse vermieden werden, weil Informationen strukturiert vorliegen. “Außerdem können sie einen persönlicheren Kontakt zu Kollegen schaffen - vor allem in großen Unternehmen oder in Firmen mit mehreren Standorten”, ergänzt Hallerberg. Am stärksten werden der BITKOM-Erhebung zufolge derzeit sogenannte Wikis genutzt. Mitarbeiter, Partner oder Kunden können online Inhalte verfolgen und sie weiterentwickeln. Blogs wiederum bieten die Möglichkeit, Arbeitsvorgänge transparenter zu gestalten und zu dokumentieren. Im Prinzip ist bei allen Anwendungen Selbstorganisation gefragt.
Zwei Drittel der befragten Firmen, die bereits Web 2.0 einsetzen, haben auch positive Erfahrungen damit zu vermelden. Die Unternehmen können Informationen schneller recherchieren und besser auf Markttrends reagieren. Außerdem würden sich die Mitarbeiter aktiv mit der Unternehmens-IT auseinandersetzen, so ein weiteres Studienergebnis. Deutlich wird aber auch, was im Zweifelsfall gegen den Einsatz von Social Networks, Blogs und Wikis spricht. So ist manchen Firmen schlichtweg der Nutzen unklar und es werden Sicherheitsrisiken befürchtet. “Grundsätzlich eignen sich Web-2.0-Angebote für alle Unternehmen. Also überall dort, wo Informationen zwischen Menschen ausgetauscht werden müssen”, meint Hallerberg. Natürlich werde der Einsatz sinnvoller, je mehr Menschen in einer Firma mit dem Computer arbeiteten.

Juli 18, 2008
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Mountain View (pte) - Der Suchmaschinenbetreiber Google konnte im zweiten Quartal die Erwartungen des Marktes nicht erfüllen. Angesichts der besonders in den USA herrschenden wirtschaftlichen Flaute und einem abgeschwächten Werbewachstum bleibt der Konzern hinter den Prognosen der Analysten. Zwar steigerte Google den Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr um 35 Prozent auf 1,25 Mrd. Dollar bzw. 4,63 Dollar je Aktie, Experten hatten jedoch ein Plus von durchschnittlich 4,74 Dollar pro Aktie erwartet. Der Internet-Riese begründet die enttäuschende Bilanz mit geringeren Zinseinnahmen und höheren Absicherungen gegen Währungsschwankungen. An der Börse NASDAQ rasselte das Google-Papier nachbörslich mit mehr als acht Prozent in den Keller und liegt derzeit bei einem Wert von 533,44 Dollar.
“Dass das zweite Quartal schwierig werden würde, sollte eigentlich bekannt gewesen sein. Die Prognosen waren meiner Meinung nach etwas zu ambitioniert angesetzt und wurden schlussendlich verfehlt. So dramatisch wie allgemein bewertet hätte ich das Google-Ergebnis nicht interpretiert. Dennoch hat die Aktie relativ heftig reagiert”, meint RZB-Analyst Leopold Salcher im Gespräch mit pressetext. In der Google-Bilanz macht sich eine deutliche Verlangsamung des Werbemarktes bemerkbar, die dem Konzern zusetzt. So wurden die Werbeanzeigen neben Suchergebnissen in den USA gegenüber dem zweiten Quartal 2007 zwar um 19 Prozent häufiger angeklickt, im dritten Quartal des Vorjahres lag die Wachstumsrate jedoch noch bei 45 Prozent.
Google spürt die Verlangsamung des Marktwachstums aufgrund der hohen Verflechtung und Abhängigkeit des Suchmaschinenbetreibers von Werbeanzeigen. Im Vergleich zum ersten Quartal dieses Jahres ging die Klickrate auf bezahlte Werbung neben Suchergebnissen, dem Google-Kerngeschäft, erstmals sogar um ein Prozent zurück. Konzernangaben zufolge sei diese Entwicklung auf Maßnahmen gegen ungewollte Zufallsklicks zurückzuführen. “Das langsamere Werbegeschäft lässt sich meiner Meinung nach nur sehr schwer kompensieren. Es ist zwar möglich, in anderen Bereichen Einsparungen vorzunehmen, sinkende Werbeeinnahmen wett zu machen dürfte für Google aber beinahe unmöglich sein”, so Salcher gegenüber pressetext. Im Quartalsergebnis konnte der Internet-Konzern hauptsächlich vom internationalen Geschäft und dem schwachen Dollar-Kurs profitieren. Der Anteil des Auslandsgeschäfts macht mit 52 Prozent bereits mehr als die Hälfte aus und allein die Devisen-Kursveränderungen hätten den Umsatz um 88 Mio. Dollar erhöht. Insgesamt kletterte der Google-Umsatz um 39 Prozent auf 5,37 Mrd. Dollar.

Juli 18, 2008
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Redmond (pte) - Microsoft konnte seinen Umsatz und Gewinn zu Ende des Geschäftsjahres 2007/08 kräftig steigern. Wie der Software-Riese gestern, Donnerstag, nach US-Börsenschluss bekannt gegeben hat, stieg der Umsatz im abgeschlossenen vierten Quartal dank erhöhtem Absatz seiner Office- und Windows-Programms sowie der Xbox 360 um 18 Prozent auf 15,84 Mrd. Dollar, der operative Gewinn legte um 42 Prozent auf 5,68 Mrd. Dollar zu. Steigende Verkaufszahlen der Xbox 360 konnten den Verlust der Entertainment-Sparte deutlich verringern. Im Online-Service-Segment musste Microsoft jedoch einen Anstieg der Verluste verbuchen. Der Ausblick enttäuschte die Anleger und setzte die Aktie des Unternehmens im nachbörslichen Handel unter Druck. Zur Stärkung der Online-Sparte intensiviert Microsoft unterdessen seine Verhandlungen mit AOL.
Der Redmonder Konzern konnte die Umsatzerwartungen der Analysten leicht übertreffen. Diese hatten zuvor mit Erlösen in Höhe von rund 15,6 Mrd. Dollar gerechnet. Beim Gewinn je Aktie von 46 Cent (plus 48 Prozent) im vierten Quartal wurden die Analystenerwartungen von 47 Cent jedoch knapp verfehlt. Weiterhin Probleme macht das Geschäft mit Online-Services, zu dem auch das Suchmaschinengeschäft zählt. Der Verlust im Schlussquartal wurde trotz steigender Umsätze mehr als verdoppelt und lag bei 488 Mio. Dollar. Hochgerechnet auf das Gesamtjahr stieg der Verlust auf 1,23 Mrd. Dollar (2007: minus 614 Mio. Dollar). Begründet wurde diese Entwicklung unter anderem mit steigenden Kosten für Datencenter sowie für technische Ausstattung. Die Marketingausgaben in diesem Segment erhöhten sich zugleich um 35 Prozent. “Eine klare Strategie fehlt in diesem Segment, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass Microsoft scheinbar händeringend nach einem Kooperationspartner oder Übernahmekandidaten sucht”, sagt Ronald Stöferle, Analyst der Erste Bank, gegenüber pressetext.
Den Verlust der Entertainment-Sparte konnte Microsoft dagegen deutlich verringern. Von minus 1,22 Mrd. Dollar im Vorjahresquartal ging der Verlust auf minus 188 Mio. Dollar im vierten Quartal 2008 zurück. Der Umsatz mit Xbox-Konsolen sowie mit PC-Spielen legte um 41 Prozent zu. Trotzdem befinde sich Microsoft mit Sony und Nintendo weiterhin in einem harten Konkurrenzkampf, betont Stöferle. Insgesamt setzte Microsoft im abgeschlossenen Geschäftsjahr 60,42 Mrd. Dollar um (plus 18 Prozent), der Gewinn je Aktie lag bei 1,87 Dollar (plus 32 Prozent). 2009 rechnet das Unternehmen erneut mit einem zweistelligen Umsatz- und Gewinnwachstum. Für das laufende erste Quartal prognostiziert Microsoft einen Umsatz bis zu 14,9 Mrd. Dollar sowie einen Gewinn je Aktie von 47 bis 48 Cent. Analysten hatten im Vorfeld mehr erwartet. Der Aktienkurs fiel nach Veröffentlichung der Zahlen an der US-Technologiebörse Nasdaq um einige Prozentpunkte. Nach dem Schlusskurs von 27,65 Dollar ging der Wert auf bis zu 25,65 Dollar zurück.
Auf der Suche nach Alternativen zu Yahoo intensiviert Microsoft laut dem Wall Street Journal seine seit Monaten laufenden Gespräche mit AOL. Erst vergangenen Freitag hatte Microsoft gemeinsam mit Großaktionär Carl Icahn Yahoo ein weiteres Übernahmeangebot vorgelegt. Das Yahoo-Management lehnte ab, erneuerte aber zugleich sein Angebot an Microsoft. Demnach wäre man bereit, das gesamte Unternehmen zu einem Preis von zumindest 33 Dollar je Aktie zu verkaufen. Auch eine Transaktion, die nur das Suchmaschinengeschäft betreffe, sei vorstellbar. Microsoft hatte im Rahmen seines ersten Übernahmeangebotes 31 Dollar je Aktie geboten. In einem Brief an die Aktionäre bat das Yahoo-Management gestern nochmals um die Unterstützung der Anteilseigner für die Hauptversammlung am 1. August. An diesem Termin wird der Verwaltungsrat neu gewählt. Der umstrittene Aktionär Icahn tritt mit einer eigenen Kandidatenliste ebenfalls an.

Juli 18, 2008
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Taipeh/Parsdorf (pte) - Der taiwanesische LCD-Panelhersteller Chunghwa Picture Tubes (CPT) sieht es wegen der schwierigen Wirtschaftslage derzeit als unausweichlich, seinen Forecast für das kommende dritte Geschäftsquartal hinsichtlich der eigenen Auslastung nach unten zu korrigieren. Wie das asiatische Branchenportal DigiTimes unter Berufung auf CPT-Vice-President James Wu berichtet, bedeute die aktuelle Kürzung der Auslastungsrate jedoch nicht, dass sich diese auch auf das gesamte Geschäftsjahr negativ auswirken wird. Angesichts der gesunkenen Nachfragesituation will der Panel-Konzern noch Ende dieser Woche entscheiden, zu welchem Maßnahmenpaket man greifen wird, um die Guidance neu ausrichten zu können.
“Da sich fast alle Unternehmen der Panel-Branche viel zu sehr auf den Markt mit digitalen Bilderrahmen, das sogenannte Picture-Frame-Segment, konzentriert haben, dieses sich aber sehr schlecht entwickelt hat, bestehen nun Überkapazitäten, die noch relativ lange den Markt belasten werden”, so Michael Wöginger, Vorstand der Actron AG, einem deutschen Vertriebshandel für elektronische Bauteile, im Gespräch mit pressetext. Laut dem Insider hat man sich sowohl bei den Erwartungen als auch bei den darauf aufbauenden Plänen “definitiv verspekuliert”. “Obwohl dieses Projekt gescheitert ist, rechne ich damit, dass sich die Branche mit der erhöhten Panel-Nachfrage in der Kampfklasse der Zehn-Zoll-EeePCs mittel- bis langfristig wieder aufrappeln wird. Damit können die Verluste aus nicht realisierten Picture-Frame-Projekten wieder wett gemacht werden”, fügt Wöginger hinzu.
Dem CPT-Manager zufolge macht sich die aktuelle Nachfrageschwäche nach LCD-Panels hingegen auch drastisch bei den für das dritte Quartal zu erwartenden Bestelleingängen bemerkbar. So schätzt das Unternehmen für die kommenden vier Monate, dass man aufgrund der konjunkturellen Absatzschwächen und den nach wie vor hohen Öl- und Rohstoffpreisen auch die Erwartungen hinsichtlich des Umsatzes anpassen muss. Genauere Angaben, mit wie viel Einbußen das Unternehmen rechnet, wollte Wu im Rahmen eines Pressebriefings jedoch nicht bekannt geben. Vielmehr habe man vor, sich auf die Veröffentlichung konkreter Zahlen hinsichtlich der bestehenden Panel-Lagerbestände zu konzentrieren, verdeutlicht Wu. Neben der Windenergieanlagen- und Airline-Industrie dürfte sich aber auch die Energie- und Rohstoff-Preiskrise indirekt auch die auf Panel-Branche auswirken.
Zwar hätten sich über die vergangenen zwei Monate irrationale Panel-Preisreduktionen in der Branche ergeben. Daraus ableitend seien die führenden Unternehmen mit ihrem Ausblick in die Zukunft jedoch zu pessimistisch, beklagt Wu. Laut dem Bericht wolle CPT vorerst selbst eine interne Inventur der Bestände durchführen. Man nehme aber bereits an, dass sich ein entsprechender positiver Turnover schon innerhalb von nur 30 bis 35 Tagen einstellen wird. Unterdessen plant Konkurrent Innolux Display seine monatlichen Kapazitäten von 90.000 auf 60.000 Stück herunterzufahren. Es wird damit gerechnet, dass sich die schwierige Wirtschafts- und damit verbundene Nachfragesituation mit höheren Überkapazitäten bis in die erste Hälfte des kommenden Jahres fortsetzen könnte, unterstreicht Innolux-Display-CFO Thomas Hsu. Obwohl Marktplayer HannStar Display derzeit nicht beabsichtigt, die geringen Überkapazitäten abzubauen, geht man davon aus, dass sich ein Turnover in nur 25 Tagen einstellen wird, so HannStar-Display-Vice-President Chih-Hao Chou.

Juli 18, 2008
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