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Hightech im Haus macht sich bezahlt

Berlin/Brusendorf (www.ne-na.de) - Wer es in den eigenen vier Wänden gemütlich warm haben will, muss ordentlich ins Portemonnaie greifen. Die Heizkostenbelastung der deutschen Haushalte hat sich in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt fast verdoppelt. „Wer nicht saniert, verheizt sein Geld“, sagt daher Felicitas Krause, Energieexpertin bei der Deutschen Energie-Agentur (dena). Besserung ist nicht in Sicht, denn langfristig werden die Preise weiter anziehen. Doch man ist diesem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert. Wer einem alten, unsanierten Eigenheim moderne Heizungstechnik, dichte Fenster und eine gute Dämmung spendiert, kann seinen Energieverbrauch nach Angabe der dena-Expertin um im Schnitt 80 Prozent senken.

Das international tätige Unternehmen S&L Kühldecken und Heizsysteme hat gemeinsam mit dem Berliner Systemhaus TPN eine Lösung für ein effizientes Ressourcenmanagement entwickelt, die mit Hilfe der Telekommunikationsanlage Ascotel Intelligate des Telekommunikationsunternehmen Aastra eine Steuerung von überall in der Welt möglich macht. Bei einem Preis, der ungefähr dem einer regulären Elektroinstallation entspricht, kann eine Computer gestützte Steuerung von Heizung und weiterer Haustechnik Energie und Ressourcen im wesentlichen Umfang einsparen. Zugleich reduziert sie die Auswirkungen elektromagnetischer Felder und verringert so den Elektrosmog im Haus.

Möglich ist beispielsweise, die Temperatur individuell raum- und bedarfsgerecht zu steuern. Tages- und Jahreszeiten, An- und Abwesenheit von Personen können automatisch berücksichtigt werden. Ebenso ist es möglich, den Wetterbericht online abzufragen und das Heizverhalten über diese Daten zu beeinflussen. Auch der Fernzugriff über ein Internetformular oder das Telefon ist möglich. S&L hat gemeinsam mit dem Berliner Systemhaus TPN eine Reihe solcher Steuerungen mit Telefonanlagen von Aastra verwirklicht. Hierbei wählt der Nutzer eine zugeteilte Rufnummer und drückt eine festgelegte Taste. Im Display bestätigt das Telefon, dass die Heizung ein- oder ausgeschaltet ist.

Die Fakten sprechen aus Sicht von Experten für sich: Energieeinsparungen von bis zu 75 Prozent, geringe Heizwassertemperaturen von 25 bis 30 Grad, korrosionsfeste Installation, die von Ablagerung frei bleibt und die vier- bis fünffache Lebensdauer einer konventionellen Heizungs-Installation hat. Die Montage ist schnell und einfach. Man benötigt außerdem nur ein einziges System, um im Winter zu heizen und im Sommer kühlen zu können.

Am 17.08. 2008 informierte sich Brandenburgs Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) vor Ort von dem Modell und zeigte sich von der Einfachheit der Steuerung überzeugt. Angesichts rasant steigender Energiekosten müssten solche Lösungen in der Öffentlichkeit viel bekannter sein, forderte die studierte Naturwissenschaftlerin. Jeder Bauherr, Architekt oder Planer müsse diese Möglichkeiten der langfristigen Energie- und damit Kosteneinsparung kennen. Mit Blick auf die Zukunft und die bereits bestehende ausländische Nachfrage sei es wichtig, so Prof. Dr. Wanka, das jetzige System mit wissenschaftlichen Untersuchungen zu flankieren und weiter zu entwickeln. Auch die Integration von Fernsteuerung und Kontrollfunktionen über Internet und Telefon ist interessant. Erste Installationen liegen bereits mit Telefonanlagen von Aastra vor. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Investitionen in klimafreundliche und energieeffiziente Lösungen. Durch eine solche Maßnahme sichert man den bleibenden Wert einer Immobilie, egal, ob es sich um Neubauten oder Sanierungen an älterem Baubestand handelt. Die Kosten amortisieren sich innerhalb von fünf bis sieben Jahren. Hightech im Haus macht sich also langfristig bezahlt“, bestätigte Andreas Latzel, Deutschland-Chef von Aastra DeTeWe.


Direkt-Baufinanzierung der ING-DiBa

Juli 19, 2008 Verfasst von newscologne | Bauen, Forschung | | Keine Kommentare

Verstößt Grunderwerbsteuer auf Bauleistungen gegen EU-Recht?

Berlin - Grunderwerbsteuer wird in Deutschland häufig auch auf Bauleistungen erhoben. Der Europäische Gerichtshof prüft diesen „nationalen Belastungscocktail“. Erwartet wird eine Entscheidung zugunsten der Verbraucher.

Das Problem: Grunderwerbsteuer muss doppelt entrichtet werden

Das ist übliche Praxis: Ein Bauherr erwirbt ein Grundstück und beauftragt zu einem späteren Zeitpunkt ein Unternehmen, auf diesem Grund und Boden eine Immobilie zu errichten. Oder er beabsichtigt ein Grundstück zu erwerben, beauftragt bereits das Unternehmen und kauft die Immobilie danach. In diesen Fällen haben die Finanzämter regelmäßig Grunderwerbsteuer auf den Anschaffungspreis des Grundstücks und die Kosten für die Bauerrichtung berechnet.

Die Grunderwerbsteuer beträgt derzeit 3,5%. Die Grund- und Bodenkosten sind in der Regel deutlich geringer als die Kosten für die Herstellung des Gebäudes, so dass durch die Erhebung der Grunderwerbsteuer auch auf die Baukosten eine deutliche Mehrbelastung des Bauherrn eintritt.

Was wird überprüft?

In einer aktuellen Entscheidung hat das Niedersächsische Finanzgericht nunmehr Bedenken hinsichtlich dieser Verfahrensweise durch die Finanzbehörden erhoben und diesen Vorgang dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaft zur Entscheidung vorgelegt.

Dabei weist das Finanzgericht auf den interessanten Gesichtspunkt hin, dass im Bereich der Europäischen Gemeinschaft ein sogenanntes Mehrfachbelastungsverbot nach Artikel 401 der Mehrwertsteuersystemrichtlinie gilt.

Das sagt der Europäische Gerichtshof: keine Grunderwerbsteuer, wenn Mehrwertsteuer zu zahlen ist

Der Europäische Gerichtshof vertrat bereits in der Vergangenheit die Auffassung, dass für Bauleistungen keine Grunderwerbsteuer verlangt werden könne, wenn der Bauherr ein Verbraucher ist und darauf bereits Umsatzsteuer zahlen müsse.

Da Bauleistungen von Unternehmen in der Regel jeweils mit Umsatzsteuer abgerechnet werden, meint der Europäische Gerichtshof: Es darf keine Grunderwerbsteuer auf die Bauleistungen verlangt werden, wenn dafür bereits Mehrwertsteuer berechnet wird! Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn der Kauf des Grundstückes und die Bebauung in einem Vertrag einheitlich geregelt worden sind. In allen Fällen, in denen beides auseinander fällt, darf keine Grunderwerbsteuer für Bauleistungen erlangt werden.

Das ist zu beachten: Bundesfinanzhof hält doppelte steuerliche Belastung für gerechtfertigt

Das höchste deutsche Steuergericht, der Bundesfinanzhof, vertritt eine gegenteilige Auffassung. Er hält es für gerechtfertigt, dass ein Bauherr auf den Grundstückserwerb Grunderwerbsteuer zahlt, die Bauleistungen mit Mehrwertsteuer bezahlt und auf all das noch einmal Grunderwerbsteuer entrichtet.

Nunmehr hatte das Niedersächsische Finanzgericht den Mut, diese einzigartige Praxis deutscher Finanzgerichtsbarkeit dem Europäischen Gerichtshof zur Ent-scheidung vorzulegen, damit dieser – so wörtlich – „nationale Belastungscocktail“ durch den Europäischen Gerichtshof geprüft werde.

BSB-Kommentar von Vertrauensanwalt Peter Mauel, Leverkusen: Es spricht vieles dafür, dass der Europäische Gerichtshof auf die Vorlage durch das Niedersächsische Finanzgericht die derzeitigen Regelungen in Deutschland für unwirksam erklären wird. Das wäre ein großer Fortschritt für den Verbraucher, immerhin geht es um 3,5% der Baukosten. Jeder Bauherr sollte diese ausstehende Entscheidung verfolgen und seine Situation prüfen. Er sollte sich ggf. mit seinem Steuerberater in Verbindung setzen und prüfen lassen, ob es sinnvoll ist, einen Einspruch gegen den Grunderwerbsteuerbescheid einzulegen.


Baugrundstück finden bei Immobilienscout24

Juli 18, 2008 Verfasst von newscologne | Bauen, Politik | | Keine Kommentare

Nutzer von “Meine Wohnung Click & design” profitieren vom Relaunch des Wohnportals planungswelten.de

Ulm - Der revolutionäre Wohnungsplaner “Meine Wohnung Click & design” von S.A.D. ist seit jeher direkt mit planungswelten.de verlinkt. Durch Online-Buttons innerhalb der Software gelangt der Anwender mit einem Klick auf das Wohnportal. Hier kann er mit Möbelhändlern in Kontakt treten, Kataloge verschiedener Möbelhersteller einsehen und diese Möbel dann auch gleich bestellen.

Mit dem neuen Online-Feature der “Möbel-Anfrage” hat planungswelten.de nun eine neue Funktion im Programm, die die Frage “Wer hat meine Wunschmöbel zum besten Preis?” schnell und komfortabel beantwortet. Und so funktioniert es: Der Möbelsuchende gibt seine persönliche Möbel-Anfrage inklusive Produkttyp, kurzer Beschreibung und eventuell gewünschter Hersteller ein und schickt, je nach Vorhandensein, gleich noch ein Bild des gewünschten Möbelstücks mit. Diese Anfrage wird deutschlandweit an alle auf Planungswelten zertifizierten Möbelhändler weiter geleitet. Diese können die Anfrage einsehen und dem User passende Angebote verschiedener Preiskategorien zusenden. Der Kunde kann dann direkt in seinem persönlichen Portalbereich die Angebote vergleichen und sich für die beste Offerte entscheiden. Und das alles völlig kostenlos.

Der große Vorteil den Nutzer von “Meine Wohnung Click & design” dabei haben, ist die Möglichkeit, direkt innerhalb der Software Screenshots ihrer geplanten Wohnung machen zu können und diese inklusive des eingeplanten Möbelstücks in der Anfrage weiterzuleiten. Das zusätzliche Beschaffen von Bildmaterial entfällt somit. Außerdem können Möbelhändler anhand des gestalteten Bereichs eventuell auch Alternativvorschläge machen.


Geld sparen beim Umzug

Juli 17, 2008 Verfasst von newscologne | Bauen, IT | | Keine Kommentare

Planen, Finden, Kaufen - Wohnportal planungswelten.de präsentiert Relaunch mit neuen Funktionen

Koblenz – „Wer hat meine Wunschmöbel zum besten Preis?“ – Diese Frage kann nun ganz einfach beantwortet werden. Möbelsuchende erhalten auf planungswelten.de individuelle Angebote von Möbelhäusern direkt auf ihren Computer. Hier gibt man einfach das gewünschte Möbelstück an und erhält bequem über das Internet individuell auf sich zugeschnittene Angebote von Möbelhändlern. Und so funktioniert es: Der Möbelsuchende gibt seine persönliche Möbel-Anfrage auf Planungswelten ein. Nun können zertifizierte Möbelhändler die Anfrage einsehen und dem User passende Angebote zusenden. Der Nutzer kann dann direkt im seinem persönlichen Portalbereich die Angebote vergleichen und sich für das beste Angebot entscheiden. Und das alles ist für ihn völlig kostenlos.

Eine weitere neue Funktion auf planungswelten.de ist der Marktplatz. Hier finden Interessenten Angebote von qualifizierten Möbelhändlern und Küchenstudios für Küchen, Polstermöbel, Schlafmöbel, Elektrogeräte und Einzelstücke. Ein Merkzettel erleichtert das Abspeichern und Wiederfinden attraktiver Angebote.

Klare Navigation mit vielen Informationen

Auch das Layout wurde aufgefrischt und bietet nun durch die zentralen Begriffe PLANEN, FINDEN, KAUFEN dem User eine direkte Navigation durch das Portal.

So können beispielsweise 3D-Planungstools und Konfiguratoren zur Küchenplanung, Wandgestaltung oder für den Sonnenschutz einfach gefunden und online ausprobiert werden.

Zusätzlich wurde der redaktionelle Bereich stark erweitert und bietet dem Leser nun zahlreiche detaillierte Informationen rund um die Themen Wohnen, Einrichten und Lifestyle.

Weiterhin ist Planungswelten mit Online-Buttons direkt in der Einrichtungssoftware „Meine Wohnung Click & design“ des Ulmer Software-Verlages S.A.D. GmbH verlinkt. So können Anwender ihre Wohnung einrichten und gelangen auf Mausklick zu den Möbelangeboten der Händler oder zur Firmensuche auf planungswelten.de. Damit wurde das Konzept PLANEN, FINDEN, KAUFEN erstmals konsequent zu Ende gedacht.

Durch die Fülle an Funktionen und intelligenten Verknüpfungen kann das Wohnportal planungswelten.de durch ein Rundum-Paket überzeugen, das Handel, Industrie und Endkunden effektiv und auf bisher einzigartige Weise zusammenführt.

Neue Perspektiven für die Möbelbranche

Für die Möbel- und Einrichtungsbranche liegen die Vorteile der neuen Funktionen klar auf der Hand. Mit Planungswelten können die Händler den wachsenden Internetmarkt für sich nutzen und mit der Wunschmöbelanfrage und dem Marktplatz neue Kunden gewinnen, die sich verstärkt im Internet bewegen.

„Durch die Kombination von hochwertigen redaktionellen Inhalten, funktionalen Modulen wie z. B. der Wunschmöbelanfrage und Planungstools, gelangt der User einfach und direkt zu seiner neuen Einrichtung“, erläutert Geschäftsführer Dennis Mittelmann. „Mit Planungswelten kann die Möbel- und Einrichtungsbranche direkt an dieser Entwicklung teilnehmen und ihre Kunden mit neuen Services und Planungstools begeistern.“


connox.de - online einrichten

Juli 17, 2008 Verfasst von newscologne | Bauen, IT | | Keine Kommentare

Motorrad aus 700 m entfernter Garage gestohlen

Nürnberg (D-AH) - Aus den Augen, aus dem Sinn: Der Hausrat eines Versicherten sollte sich, zumindest theoretisch, immer in Hör- und Sichtweite seiner Wohnung befinden. Eine über 700 Meter entfernte Garage hat keinen ausreichenden räumlichen Bezug mehr dazu und wird mangels fehlender Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten seitens des Versicherten nicht mehr von seiner allgemeinen Hausrats-Versicherung abgedeckt. Zu dieser Auffassung ist das Amtsgericht Senftenberg gelangt (Az. 21 C 400/07).

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, war einem Mann seine Motocrossmaschine aus der Garage gestohlen worden. Es wollte den Preis des teuren Gefährts nun von der Hausrats-Versicherung ersetzt haben. Diese aber verweigerte jegliche Leistungen. Die Garage, aus der das Motorrad gestohlen wurde, gehörte nämlich gar nicht dem Versicherten, sondern der Oma seiner Freundin, weil die eigene Garage des Bestohlenen gerade in eine Werkstatt umgebaut wurde. Und selbst wenn, wie behauptet, das Übergangsdomizil von ihm ordnungsgemäß angemietet worden sei - für die Berücksichtigung als versicherter Hausrat kämen die dort untergestellten Gegenstände überhaupt nicht Frage.

Dem stimmte das Gericht zu. “Zwar kommt es aus rechtlicher Sicht nur darauf an, dass ein enger räumlicher Bezug zum Versicherungsort besteht”, erklärt Rechtsanwalt Peter Muth (telefonische Rechtsberatung unter 0900/1867800-0 für 1,99 Euro pro Minute). Es mache also zunächst keinen wesentlichen Unterschied, ob sich die Garage auf dem Grundstück des Versicherten selbst oder daneben bei der Oma der Freundin befindet, wenn die Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten ungefähr die gleichen sind. Liegen Wohnung und umstrittene Garage aber - wie in diesem Fall - in völlig unterschiedlichen Gebäudekomplexen und außerhalb jeglicher Sicht- und Hörweite des Bestohlenen, so entfällt das geforderte Mindestmaß an Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten. Von verschwundenem “Hausrat” kann dann keine Rede mehr sein.


Hier findet jeder das passende Motorrad!

Juli 17, 2008 Verfasst von newscologne | Bauen, Politik | | Keine Kommentare

Hochleistungsnetz für Köln

Wetzikon (pts) - NetCologne, einer der größten deutschen Regionalcarrier, baut in der Messe- und Medienstadt Köln eines der schnellsten Datennetze Europas. Die ersten Ausbaugebiete des neuen Glasfasernetzes sind in Betrieb. Sie bieten Internetanschlüsse mit bis zu 100 Mbit/s. Mit dem neuen Kleinverteiler Venus FML von R&M kann NetCologne schnell und effizient verkabeln.

Köln ist eine der ersten Städte Europas, die ein flächendeckendes FTTB-Hochleistungsnetz aufbauen (FTTB = Fiber to the Building). Mit dem neuen Glasfaserdirektanschluss bietet der regionale Carrier NetCologne Produkte an, die bisher am Ort überhaupt nicht möglich waren. Mit einer Bandbreite von 100 Megabit pro Sekunde liegt die Übertragungsgeschwindigkeit um ein vielfaches höher als bei dem gegenwärtig schnellsten verfügbaren Internetanschluss für Privatkunden. NetCologne bietet damit ein Netz, das für neue Anwendungen wie IPTV und Streaming in HDTV-Qualität geeignet ist. Darüber hinaus betrachtet man den Netzausbau als langfristige Investition und Plattform für künftige Anwendungen.

Zu den Merkmalen des Projekts zählt nicht nur die Leistungsfähigkeit des Netzes, sondern auch die konsequente Verlegung der Glasfasern bis in jedes Haus mit Hilfe der neuen Venus Box FML von R&M. Mit der Venus-Familie unterstützt R&M das Ziel, die aufwändige Feinverteilung von Glasfasern voranzutreiben, so dass Stadtviertel und Gewerbestandorte möglichst dicht erschlossen werden können - ein entscheidender Faktor beim schnellen Aufbau breitbandiger Next Generation Networks. Innerhalb der Häuser nutzt NetCologne die vorhandene Gebäudeverkabelung, um das VDSL Protokoll bis in die Wohnungen, Büros und Geschäfte zu liefern.

Das kleine Spezialgehäuse der Venus Box FML bietet Platz und Schutz für bis zu fünf Glasfaserabschlüssen. Sie lassen sich mit wenigen Handgriffen installieren, so dass NetCologne das Projekt auf Ebene der Netzabschlüsse schnell und effizient vorantreiben kann.

Auf dem Träger der Venus Box können verschiedene Fiber Optic-Stecksysteme montiert werden, was dem Anwender mehr Flexibilität ermöglicht. Als einer der ersten Carrier verwendet NetCologne die leistungsfähigen LC APC Glasfaserstecker, die erst seit kurzem genormt sind. Der LC APC wurde im Dezember 2007 in die Europäische Verkabelungsnorm EN 50173 als Standard für den Hausübergabepunkt aufgenommen.

Umfassender Schutz der Fasern war bei der Produktentwicklung maßgeblich. Das Gehäuse erfüllt die IP54-Schutzkriterien, lässt also keinen Staub und kein Spritzwasser durch. Es ist über mindestens 20 Jahre hinweg hochgradig widerstandsfähig gegen Verwitterung. Will man die Box versetzen, bleibt der Deckel geschlossen, die Glasfaseranschlüsse müssen nicht unterbrochen werden. Einrastnocken halten den Deckel bei Wartungsarbeiten an den Steckern weit geöffnet, so dass der Installateur frei hantieren kann.

NetCologne will das Glasfasernetz innerhalb der nächsten fünf Jahre auf das gesamte Stadtgebiet ausdehnen. Allein in 2008 wird man rund 10′000 Gebäude an das Hochgeschwindigkeitsnetz anbinden. Alles wird hoch effizient umgesetzt. Beispiel: Die Tiefbauarbeiten zum Ausbau des Netzes beschränken sich auf Tagesbaustellen. Das Unternehmen investiert etwa 125 Millionen Euro in den Netzaufbau. Dafür erhält der Medienstandort Köln eines der modernsten Telekommunikationsnetze Europas. In der Folge entstehen in Köln weitere neue Arbeitsplätze. Mehr und mehr Firmen wollen den Standortvorteil nutzen.

Das Produkt

Miniaturisierte Verteilersysteme machen den Weg frei für Fiber To The Building (FTTB) und Fiber To The Home (FTTH). Der Schweizer Verkabelungsspezialist R&M unterstützt Netzbetreiber auf dieser Ebene mit der Venus Box FML. Das neu entwickelte, besonders kleine Spezialgehäuse kann als Übergabepunkt an Wohn- und Firmengebäuden verwendet werden. Es bietet Platz und Schutz für bis zu fünf Glasfaserabschlüssen. Mit der Venus Box FML können Netzbetreiber die Glasfaserverkabelung in der Fläche mit geringem Installationsaufwand vorantreiben.

Die letzten Meter zum Teilnehmer stellen spezifische Anforderungen an Kleinverteiler. Die Komponenten müssen besonders anpassungs- und widerstandsfähig sein. Sie sind rauen Umgebungsbedingungen ausgesetzt. Die Lösung von R&M heißt Venus. Das variable Gehäusesystem aus robustem Kunststoff hat sich bei klassischen Telefonnetzen mit Kupferverkabelung international bewährt. Es lässt sich schnell, einfach und Platz sparend an Gebäuden montieren, hat ein diskretes Design und nimmt es mit jedem Klima auf.

Mit der Venus Box FLA bietet R&M eine größere Variante für die Glasfaserverkabelung. Sie nimmt bis zu 72 durchgespleißte Fasern oder bis zu vierundzwanzig gesteckte Verbindungen auf. Auch Hybrid-Installationen sind realisierbar. Die neue Venus Box FML ist für die weitere Feinverteilung vorgesehen. Sie enthält bis zu fünf Faserabschlüsse und eine eigens konstruierte Spleißkassette mit einem Faser schonenden Biegeradius von 40 mm. Der Träger für die Kupplungen ist kompatibel mit den R&M-Stecksystemen E-2000, SC, FC und ST sowie mit E-2000 Compact, SC Compact und LC Duplex.

Umfassender Schutz der Fasern war bei der Produktentwicklung maßgeblich. Deshalb wurden die Befestigungspunkte in außen liegenden Füssen platziert. So fällt kein Staub in die Box, wenn man sie an Hauswänden fixiert. Beim Versetzen oder Demontieren der Box müssen die Steckverbindungen nicht unterbrochen werden. Eine zweite Abdeckhaube sorgt innen für den Schutz der Spleißungen und Steckverbindungen. Zusätzlicher Sicherheitsfaktor: die Innenhaube lässt sich an zwei Punkten plombieren. Das Gehäuse erfüllt die IP54-Schutzkriterien, lässt also keinen Staub und kein Spritzwasser eindringen. Der Deckel kann mit einem Zylinderschloss gesichert werden. Ein Öffnungswinkel von 130° und Einrastnocken erleichtern den Zugriff und damit Installation und Wartung.

Die Venus-Familie nimmt es mit jedem Klima auf. Die Gehäuse bestehen aus UV-stabilisiertem ASA (Acryl-Styrol-Acrylester). Dieses Material wird auch in der Automobilindustrie, in Sport und Freizeit und bei verschiedensten Installationen verwendet. Der Kunststoff ist über mindestens 20 Jahre hinweg hochgradig widerstandsfähig gegen Verwitterung, Alterung und Ausbleichen. Er ist schlag- und kratzfest sowie temperaturstabil im Bereich von -40° C bis +85° C.

Der Hintergrund

Die Next Generation Networks stellen Carrier vor grosse Herausforderungen: Sie müssen weite Bereiche ihrer Netze modernisieren bzw. die Migration zu IP zügig vorantreiben oder sogar komplett neue Infrastrukturen aufbauen, um sich in einem hochdynamischen, konvergenten Umfeld zu behaupten und neue Marktchancen zu erschliessen. Mit durchgängigen, modular aufgebauten Lösungen für alle Ebenen der passiven Infrastruktur unterstützt R&M die Carrier bei den anstehenden Veränderungen und beim Roll Out neuer Dienste.

Klassische TK-Netze wurden für spezifische Dienste wie Telefonie oder reine Datenübertragung geplant und implementiert. Wachsende Konkurrenz, neue Marktanforderungen und die technologische Entwicklung haben die traditionelle Sichtweise der Telekombranche grundlegend verändert. Breitbandanschlüsse, Konvergenzprozesse und neue Netzdesigns sind charakteristisch für das aktuelle Marktgeschehen. Auf dem Weg zu Next Generation Networks (NGN) stellt das Internet-Protokoll (IP) den wichtigsten Integrationsfaktor dar, weil es global als einheitlicher Standard vorhanden ist und sich für fast alle Dienste und Anwendungen eignet. Der Vorteil von IP-Netzen ist ihre Flexibilität und eine relativ einfache Einbindung neuer Applikationen. Der gegenwärtige strukturelle Wandel des Marktes bedeutet für viele Carrier eine technologisch wie unternehmerisch schwer kalkulierbare Übergangsphase, zumal in den meisten Fällen kein Königsweg (abgesehen von vollständig neuen Netzen) für den kurzfristigen Einstieg in die All-IP-Welt existiert.

Umso wichtiger sind Layer-1-Infrastrukturen, die sowohl vorhandene Netze als auch neue Netzdesigns unterstützen. Sie müssen den Carriern die erforderliche Flexibilität, Investitionssicherheit und günstige Kosten-Nutzen-Verhältnisse im Bereich der Verkabelung bieten.

Die R&M-Lösungen für Carrier beruhen auf dem Prinzip der Modularität und eignen sich daher für Netzbetreiber jeder Grösse, für jede Topologie und Strategie. Das Portfolio reicht von Central Office- und Hub-Lösungen über Produkte für das Haupt- respektive Verteilnetz bis hin zu Kleinverteilern, Splittern und WDMs, die speziell für xDSL- und FTTx-Anwendungen entwickelt wurden. Alle Systeme und Komponenten passen zusammen und lassen sich mit geringem Aufwand installieren, erweitern, managen und warten. Mit ihnen können Netzbetreiber ihre Modernisierungs- und Migrationsvorhaben nach Bedarf sofort und komplett oder schrittweise realisieren und so auf unterschiedlichste Marktszenarien angemessen reagieren.

Central Offices: Höhere Verfügbarkeit, schnellere Reaktion mit Fiber Optic-Management von R&M

Das Fiber Optic Management System (FOMsystem) von R&M ist auf die Erfordernisse von zentralen Netzwerkeinrichtungen zugeschnitten und für Verbindungs-, Abschluss- und Verteileinrichtungen in Highspeed-Glasfasernetzen entwickelt worden. Bis zu 960 Fasern können mit dem System bequem und schnell abgeschlossen, verbunden oder verteilt werden. Ausbau und Modifikationen von Glasfasernetzen lassen sich damit auf einfache Art vor Ort und im laufenden Betrieb durchführen. Die Schrank- bzw. Gestell-Elemente können auf die jeweilige räumliche Situation zugeschnitten werden und eignen sich daher auch für enge Kollokationsstandorte.

Zur Führung der Rangierkabel hat R&M eine schonende Mechanik eingebaut. Seitlich angeordnete Rangierkabelketten fahren beim Öffnen der Rangierfelder nach vorne und stabilisieren die Kabel. Das kontrollierte horizontale und vertikale Rangierkabel-Management sorgt für Übersicht und Sicherheit - selbst wenn es im 24-Stunden-Netzbetrieb einmal “heiss hergeht”.

Auch bei den 19″ Verteilern und Patch Panels für Central Offices und Hubs geht Flexibilität und Betriebssicherheit vor. R&M hat die Panels für das Rangieren in Fiber Optic-Verteilern auf Zuverlässigkeit und einfaches Handling getrimmt. Fachgerechte Biegeradienbegrenzung, übersichtliche Kabelführung und Kabelidentifikation, grosszügige Bündelader- bzw. Pigtail-Reserve und geringe Einbautiefe sind weitere Leistungsmerkmale der Rangierfelder.

Hochwertige Steckverbinder sind ein Schlüssel zu den Next Generation Networks. Ihre mechanische und optische Präzision hat essentiellen Einfluss auf die Bandbreite und Netzperformance. Die Carrier unterstützt R&M unter anderem mit der E-2000™ Steckerfamilie. Heute ist R&M einer von weltweit nur drei Herstellern dieses normierten Hochleistungssteckers (hergestellt in Lizenz von Diamond SA, Losone). Mit dem E-2000 Compact hat R&M den weltweit kleinsten Stecker dieser Klasse im Programm. Seine Form entspricht der RJ45-Bauweise und ermöglicht eine höhere Packungsdichte in Verteileranlagen.

Zugangsnetze: Modulare Lösungen von R&M für xDSL- und FTTx-Anwendungen

Die effiziente Nutzung von Next Generation Networks und damit der Markterfolg von neuen Services steht und fällt mit leistungsfähigen Zugangsnetzen. Neben Central Office- und Hub-Lösungen liefert R&M auch modulare Lösungen für xDSL- und FTTx-Anwendungen, mit denen Carrier die Breitbandversorgung in der Fläche vorantreiben und schneller Leistungsreserven aufbauen.

Mit der FiberCurb II Produktlinie von R&M steht Carriern eine Lösung für die dämpfungsarme Anbindung bzw. Aufteilung von Haupt- und Verzweigkabeln in Point to Point oder Point to Multi-Point Fiber Optic-Netzwerktopologien zur Verfügung. Einsatzorte sind Aussenverteiler und Cross Connection Cabinets (CCC). Das FiberCurb II Modul ist für bis zu zwölf Faserabschlüsse ausgelegt, die sich je nach Anforderung an die Steckerausgänge oder direkt an die Rangierkabel spleissen lassen. Zudem können optische Splitter eingebaut werden. Mit einem Mindestbiegeradius von 40 Millimetern bietet das Modul erhöhte Sicherheit in Verteilkabinen und Aussenverteilern.

Die FTTx Spleissmuffen von R&M für die Feinverteilung im Aussenbereich - sei es unter- oder überirdisch - bieten Platz für bis zu 144 Spleissverbindungen auf kleinstem Raum. Weitere Merkmale sind: werkzeugfreie Montage, stufenweise Zuschaltung von Anschlusskabeln und ein langzeitstabiles Verschlusssystem mit wiederverwendbaren Dichtungen, das die Anforderungen gemäß Schutzklasse IP68 erfüllt. Falls nötig, kann der Verschluss plombiert oder mit einem Schloss versehen werden. Besonders wichtig bei Arbeiten im Aussenbereich ist der Schutz der Kabel vor mechanischen Belastungen. Deshalb verfügen die FTTx Spleissmuffen über einen speziellen Zugangsring, der die nötige Zugentlastung gewährleistet. Trotz kompakter Bauweise bieten die Spleissmuffen Platz für PLC Splitter.

“Glasfaserinstallationen müssen einfacher werden”, fordern viele Carrier, Netzplaner und Techniker. Eine durchaus berechtigte Forderung, der R&M mit der steckerfertigen Komplettlösung VARIOline nachkommt. VARIOline wird von R&M nach Kundenvorgaben konfektioniert und macht das Spleissen von Fasern auf der Baustelle überflüssig.

Das System eignet sich für Innen- und Aussenverkabelungen auch in rauen Umgebungen und kann aufgrund der robusten Bauweise sogar bei Frost in Rohre und Schächte eingezogen werden. Ein widerstandsfähiger Einzugschlauch, der mit einer Holländer-Verschraubung am Kabelmantel angebracht ist und verdrehungsfrei abgezogen werden kann, schützt die Faserenden und Stecker. Ein spezieller Aufteiler fixiert die Bündelader und sorgt für eine belastungsfreie Führung der Fasern.

R&M liefert VARIOline mit zwei bis 24 Fasern auf der Basis von Gel-gefüllten Bündeladern. Individuelle Konfigurationen können Planer über ein Tabellenprogramm zusammenstellen. Man bestimmt Anwendung und Länge der geplanten Verkabelung, Typ und Anzahl der Fasern und Stecker sowie die Peitschenlängen. Nach der Konfektionierung der gesamten Kabelverbindung im R&M-Werk in Wetzikon (Schweiz) wird jede Faser auf ihre Übertragungsqualität (Dämpfungswerte) überprüft; ein Messprotokoll liegt jeder VARIOline Verkabelungseinheit bei.

Fiber to the Home und Fiber to the Building: Venus Boxen machen den Weg frei

Glasfaser bis in jedes Haus? Damit Carrier auch diese Hürde leichter überspringen, hat R&M schnell installierbare Lösungen entwickelt. In Fiber to the Building (FTTB) und Fiber to the Home (FTTH) Architekturen machen Kleinverteiler in Venus Boxen den Weg frei. Damit lassen sich zukunftsfähige, breitbandige Netzzugänge auch kurzfristig und dynamisch realisieren - für Carrier ein Chance, um die Fülle neuer Netzdienste flexibel am Markt platzieren zu können.

Die Venus Boxen werden mit kompakten Fiber Optic-Kleinverteilern in oder an Gebäuden installiert. Sie schützen die Netzwerkübergänge vor Umgebungseinflüssen und bilden zugleich den Übergabepunkt zur In-House-Verkabelung.


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Juli 14, 2008 Verfasst von newscologne | Bauen, IT | | Keine Kommentare

Derzeitiges Energiesystem ist ineffizient und CO2-intensiv

Wien (pte) - “Unser Energiesystem ist ineffizient und CO2-intensiv, das Verhältnis zwischen investierter Primär- und erbrachter Endenergie ist schlecht”, erklärt Helmut Hojesky, Energieexperte aus dem Lebensministerium. “Solange etwa Kohlekraftwerke 60 Prozent Verluste haben, Verbrennungsmotoren einen Wirkungsgrad von knapp 30 Prozent aufweisen und Glühbirnen zu 90 Prozent Wärme produzieren, besteht ein großes Effizienzpotenzial,” meint der Experte im Hinblick auf die neuen Herausforderungen für die Klima- und Energiepolitik in Europa und Österreich.

Den Aussagen stimmt auch der Pressesprecher des Österreichischen Biomasse-Verbands, Stephan Grausam, im pressetext-Interview zu. “Immer noch heizt ein Drittel der Bevölkerung in Europa mit Strom - der ineffizientesten aller Heizformen”, kritisiert Grausam. Schon bei der Stromproduktion geht ein Großteil als ungenutzte Wärme verloren. “In weiterer Folge habe ich beim beim Transport über das Netz Leitungsverluste und schließlich kommt nur ein Drittel der Energie beim Endkunden an.” Der Biomasseverband kritisiert zudem, dass bei Neubauten Biomasse als Heizsystem immer weniger eingesetzt wird. “Biomasse spielt in erster Linie bei der Sanierung - und hier vor allem dann, wenn Ölheizungen gegen Pelletsheizungen ersetzt werden, eine Rolle.” Dabei habe die Biomasse die höchsten Wirkungsgrade und sei bei weitem billiger als alle anderen Brennstoffe.

Bei derzeitig errichteten Neubauten kommen in vielen Fällen Wärmepumpen zum Einsatz. “Auch diese sind nichts anderes als Elektroheizungen und weisen in Wirklichkeit eine schlechte Klimabilanz auf”, meint Grausam. Das gelte vor allem für die heizintensiven und wasserkraftarmen Wintermonate. “Hier muss teurer Strom, der in kalorischen Kraftwerken oder in Atomkraftwerken erzeugt wird, zugekauft werden, damit man über die Runden kommt.” Die Energieeffizienz von Atomkraftwerken sei übrigens noch schlechter als jene von kalorischen Kraftwerken, da große Menge von Abwärme produziert wird, die ungenutzt entsorgt wird, da diese Kraftwerke - aus Sicherheitsgründen - zu weit von den Städten entfernt liegen “Die zukünftigen Kraftwerke müssen so konzipiert sein, dass die Wärme, die bei der Energieerzeugung entsteht mitgenutzt werden kann - egal ob als Fern- oder Industriewärme”, meint Grausam. Ein Großkraftwerk, das auf der grünen Wiese errichtet wird, könne niemals energieeffizient sein.

Auch Hojesky nennt den Ausbau der erneuerbaren Energien neben der Steigerung der Energieeffizienz den “Schlüssel zum Erfolg”, um den drei zentralen Herausforderungen - Klimaschutz, Versorgungssicherheit und soziale Nachhaltigkeit sowie Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit - gerecht zu werden. Für Hojesky sind die Potenziale der erneuerbaren Energien erheblich: Bis 2020 könnten diese von derzeit 308 auf über 500 Petajoule ausgebaut werden. Ein Petajoule elektrische Energie kann 70.000 private Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen.

Juli 11, 2008 Verfasst von newscologne | Bauen, Umwelt | | Keine Kommentare

Energieeffizienz revolutioniert Städtebau

Berlin (pte) - Angesichts explodierender Energiepreise gewinnen innovative und ökologische Architekturlösungen zur effizienten Energienutzung massiv an Bedeutung. Laut einer Studie des Umweltprogramms der Vereinten Nationen verursachen Gebäude rund 40 Prozent des weltweiten Energieverbrauchs und damit mehr als Verkehr oder Industrie. “Allein in Deutschland sind zurzeit 70 Prozent der Gebäude nicht energieeffizient”, so der Architekt Albert Speer gestern, Donnerstagabend, im Rahmen der Vortragsreihe “Köpfe dieser Zeit” der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW).

Eine hohe Energieeffizienz werde bei neuen Gebäuden in Zukunft ohnehin zum Normalfall werden, so Speer, der in seinem Vortrag zum Thema “Die Zukunft der Stadt aus dem Blick der Energie” den Fokus deshalb auf den Altbestand setzte. Dieser müsse nachgerüstet werden. Zum Gesamtkonzept Städtebau der Zukunft gehörten aber auch Nachhaltigkeit und Umweltschutz. Insbesondere sollten die Städte einen weiteren Ausbau über die Stadtgrenzen hinaus vermeiden. “Innerhalb der Städte gibt es genügend Flächen, wie ungenutzte Kasernen oder leer stehende Bürogebäude. Diese sollten in Wohnflächen umgestaltet werden”, erklärt Speer im Gespräch mit pressetext.

Speer kritisierte vor diesem Hintergrund die Politik, die mit Instrumenten wie Pendlerpauschale oder Subventionen diesem Ziel entgegenwirke. Als positives Beispiel hob der Speer die Stadt Stuttgart hervor. “Dort werden keine grünen Flächen mehr als Wohnflächen ausgewiesen.” Wie die Architektur der Zukunft aussehen könnte, versucht Speers Architekturbüro AS&P gerade in einem Masterplan für die Kölner Innenstadt abzubilden. Im November dieses Jahres soll der von einer Bürgerinitiative Kölner Unternehmer unter Einbindung der Politik erarbeitete Entwurf präsentiert werden.

“Wichtig ist es, in den Städten eine Nutzungsmischung stärker in den Vordergrund zu rücken”, betont Speer gegenüber pressetext. Auf diese Weise könne das Auto auch einmal stehen gelassen werden. Mobilität und Verkehrsgeschwindigkeit sollten reduziert und Straßen zurückgebaut werden. Darüber hinaus fordert Speer den Ausbau von Grünflächen und den verstärkten Abbau von Barrieren. Nicht zuletzt dieses Thema sei in der alternden deutschen Gesellschaft von großer Bedeutung.

“Die Entwicklung urbaner Infrastruktur ist eng mit dem Thema nachhaltige Energieversorgung verknüpft. Auf diesem Feld kooperieren Albert Speer und EnBW seit einiger Zeit sehr erfolgreich. Es ist uns deshalb eine besondere Freude, dass wir einen der renommiertesten Städteplaner der Welt bei uns zu Gast haben”, so Jürgen Hogrefe, Generalbevollmächtigter der EnbW AG, im Vorfeld der Veranstaltung. Mit der Vortragsreihe will die EnBW neue Impulse gewinnen und Ergebnisse sowie Erkenntnisse in Forschung und Unternehmensziele einfließen lassen.


immowelt - Immobilienportal

Juli 11, 2008 Verfasst von newscologne | Bauen, Umwelt | | Keine Kommentare

Bauherren-Schutzbund veröffentlicht neuen Ratgeber: Schimmelpilzschäden vermeiden

Berlin - Schimmelpilze sind eine wachsende Plage. Schätzungsweise ein Viertel aller Wohngebäude sind mehr oder weniger stark davon befallen. Von der Notwendigkeit aufzuklären und zu helfen zeugen die zunehmenden Anfragen bei Verbraucherschutzorganisationen und dem Umweltbundesamt.

In seinem neuen Ratgeber klärt der BSB über das Entstehen und Erkennen von Schimmelpilzen auf, gibt Tipps zum Beseitigen und zum dauerhaften Schutz vor solchem Befall.

Was sind die ärgerlichen Schimmelpilze überhaupt, dieser Frage wird zuerst nachgegangen. Denn etwa 100.000 verschiedene Arten, deren Sporen sich fast überall in der Luft befinden, richten keinerlei Schaden an. Erst eine erhöhte Sporenkonzentration kann unter bestimmten Voraussetzungen in Wohnräumen zum Ärgernis werden und gesundheitsschädigende Folgen haben.

Permanente Feuchtigkeit in Bauteilen oder auf der Oberfläche begünstigt das Wachstum. Schimmelpilzbefall gilt deshalb als Indikator für bauliche oder nutzungsbedingte Mängel. Ursachen können Putzrisse, schadhafte Abdichtungen oder ungenügendes Austrocknen des Neubaus sein, aber auch unsachgemäßes Heizen oder Lüften.

Um Schimmelpilzschäden zu vermeiden, gibt der Ratgeber Hinweise zu Richtwerten bei der Luftfeuchte und deren Kontrolle und zum richtigen Heizen und Lüften. Auch der Einbau einer mechanischen Lüftungsanlage kann sinnvoll sein.

Wo und wie Schimmelpilze erkennbar sind, wird kurz erklärt. Meist sichtbar wie an Außenwandflächen, hinter Schränken oder an Silikonfugen im Bad, deuten auf Schimmelpilze aber auch Gerüche oder Krankheitssymptome der Wohnungsnutzer hin. Havarien wie Leitungswasserschäden legen den Verdacht auf Schimmel immer nahe. Kann der Befall nicht lokalisiert werden, sollte ein Sachverständiger hinzugezogen werden.

Der letzte Abschnitt im Ratgeber ist der Beseitigung von Schimmelpilzschäden gewidmet. Wichtig ist zunächst die baulichen oder nutzungsbedingten Ursachen festzustellen und zu beseitigen und sich danach den Symptomen zu widmen. Dazu gibt es Empfehlungen, wie und mit welchen Mitteln kleinere Schäden selbst behoben werden können und auf welche Schutzmaßnahmen dabei zu achten ist.

Bei starkem Befall muss auf jeden Fall durch Sachverständige eine Sanierungsplanung erarbeitet und eine Fachfirma beauftragt werden. Nur wenn mit Fach- und Sachkenntnis Schimmelpilze vollständig entfernt werden, ist ein langfristiger Erfolg gegeben.


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Juli 9, 2008 Verfasst von newscologne | Bauen, Umwelt | | Keine Kommentare

Recyclinghaus mit Bio-Architektur

Treviso (pte) - Die auf Müllentsorgung spezialisierte Servizi Ambientali Veneto Nord Orientale (Savno) hat an ihrem Geschäftssitz in Conegliano Veneto Italiens erstes voll recyceltes Ökohaus errichtet. Das zweistöckige Bürogebäude mit 600 Quadratmetern Nutzfläche ist hundertprozentig mit aus der getrennten Müllsammlung stammenden Materialien gefertigt. “Die Baukostensumme liegt zwar um 20 Prozent über der einer vergleichbaren herkömmlichen Konstruktion”, erklärt Firmenleiter Riccardo Szumski. “Angesichts der starken ökologischen Ausrichtung wird sich die Mehrausgabe in kurzer Zeit amortisiert haben.”

Szumski verweist dabei besonders auf die weit vorangetriebene Wärmedämmung. Die Fußböden sind mit aus Altpapier gewonnener Zellulosefaser und gebrauchten Flaschenkorken isoliert. Über 11.000 PET-Flaschen wurden zu wärme- und geräuschisolierenden Panelen verarbeitet, die wegen des Fehlens von Klebern als besonders umweltfreundlich gelten und bei Gebäudebränden keinen giftigen Rauch verursachen. Die Wände hingegen sind aus Holz-Zement-Platten gefertigt. Türen und Fenster stammen aus recyceltem Aluminium, während die Trägerelemente aus wiederverwendbarem Stahl bestehen. Sogar das dazugehörige Mobiliar wie Stühle und Schreibtische sind aus Recyclingmaterial zusammengesetzt.

Der wegen der Dämmeffekte niedrig gehaltene Energiebedarf wird durch Wärmepumpen und Photovoltaikmodule gedeckt. Um die wärmedämmende und klimatisierende Wirkung weiter zu erhöhen, ist außerdem die Einrichtung eines Dachgartens vorgesehen, der mit aus der getrennten Müllsammlung gewonnenem Kompost gedüngt wird. Er soll vor allem die Feststaubanteile der Luft binden und die Feuchtigkeit konservieren. Zur Bewässerung der Pflanzen und Versorgung der Hygieneeinrichtungen wird auf dem Dach gesammeltes Regenwasser verwendet. “Zeiterscheinungen wie Klimawandel und Rohstoffmangel haben uns bei unserem Neubau die Entscheidung zu Gunsten einer Bio-Architektur leicht gemacht, die umweltverträglich ist und zudem mit unserer Geschäftstätigkeit voll in Einklang steht”, bestätigt Szumski.

Die in 35 Gemeinden im Einzugsgebiet von Treviso tätige Savno liegt mit einem Mülltrennungsanteil von 76 Prozent auf einem der Spitzenplätze der italienischen Rangskala. Anerkennung erhielt das seit sieben Jahren bestehende Konsortium auch vom italienischen Gesundheitsminister Maurizio Sacconi, der in einem Dankesschreiben die Vorbildfunktion des Projektes hervorhob. Savno arbeitet derzeit zusammen mit dem italienischen Getränkehandelsverband Italgrob an einem Projekt für die Wiederbelebung von Leergutsystemen.


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Juli 7, 2008 Verfasst von newscologne | Bauen, Umwelt | | Keine Kommentare