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Anleger setzen auf Renditen aus Kunst

Wien (pte) - Kunstfonds, die Kunst an- und wieder verkaufen, eignen sich optimal zur Diversifikation eines bestehenden Portfolios. Derzeit noch wenig bekannt, weisen Produkte wie der Art Photography Fund der Wiener Merit Alternative Investment seit 2006 hohes Wachstum auf. Wegen ihrer geringen Korrelation zu den internationalen Aktien- und Rentenmärkten sowie stetig steigender Preise für Kunst stellen diese Investments eine lukrative Alternative dar. Der Art Photography Fund, der in Kunstfotografien veranlagt, mittlerweile über eine Zulassung verfügt und nunmehr operativ tätig ist, erzielte für den Monat März 2008 eine Wertsteigerung von 1,20 Prozent. Der Einstieg in den Fonds ist ab einer Beteiligung von 70.000 Euro möglich. Die Rendite erzielte das Management mit dem Ankauf von Werken unter anderem von Ansel Adams, Edward Weston und Alfred Stieglitz.

“Angesichts der immens schwierigen Lage auf den internationalen Finanzmärkten und damit verbundener Unsicherheiten verspüren auch wir den verstärkten Trend der Anleger zu solchen Nischeninvestments”, so Friedrich Kiradi, Geschäftsführer der Merit Alternative Investments, im Gespräch mit pressetext. Laut dem Insider werden solche Fonds vor dem Hintergrund sehr hoher Wachstumsraten und immer wieder neu erzielter Rekordpreise künftig nicht mehr weg zu denken sein. “In der Schweiz gehört das sogenannte ,Art-Banking’ schon zur Normalität. Insofern werden diese Fonds schon bald ihr Nischenimage verloren haben”, fügt Kiradi hinzu. Die Zahlen bestätigen den Trend. Mit dem Bild “Rue Mouffetard” von Henri Cartier Bresson, das sich seit März im Portfolio des Fonds befindet, konnte bei der Auktion in New York bei Sotheby’s im April dieses Jahres eine 30-prozentige Wertsteigerung erreicht werden.

“Allen Unkenrufen zum Trotz, die davon ausgehen, dass das Kapital knapp ist und weniger für Kunstgegenstände ausgegeben wird, bleiben wir bei der Auswahl der Werke klassisch und bewusst konservativ, da Hypes so schnell vergehen können wie sie gekommen sind”, verdeutlicht Kiradi auf Nachfrage von pressetext. So wolle man auch weiterhin sowohl bei internationalen Auktionen als auch bei privaten Sammlungen Ausschau nach lukrativen Objekten halten. Interessierte Anleger können zu jedem Quartalsende in den Art Photography Fund investieren oder aussteigen. Die nächste Einstiegsmöglichkeit besteht bis 30. Juni 2008. Zudem erfolgt die monatliche Bekanntgabe des geschätzten Kurswertes, die Kiradi für den April mit 1,5 Prozent Wertsteigerung angibt. “Der Fonds verfügt über ein Gesamtkapital im einstelligen Mio.-Bereich. Davon sind bereits rund 65 Prozent veranlagt”, so Kiradi weiter.

Ähnlich positive Wachstums- und damit Renditeerwartungen zeigt ein weiterer Kunstfonds, der Sharpe Art Fund, von Sharpe Investments. Von August 2006 bis März 2007 wurde eine Performance von 29,69 Prozent erzielt. Portfoliomanager und Vermögensverwalter befürworten diese Anlagestrategie der Investments in Kunstfonds. So bieten derartige Fonds in der aktuell schwierigen Lage der Börsen eine profitable Möglichkeit, das Risiko zu streuen und zeitgleich die Diversifikation des Portfolios um Kunsttitel zu erweitern. Dennoch liegen die Einstiegssummen für Anleger und/oder institutionelle Investoren noch sehr hoch und stellen selbst Standard-Beteiligungen an geschlossenen Schiffsfonds ab 10.000 Euro in den Schatten. Eine Beteiligung am Sharpe Art ist sogar erst ab 100.000 Euro möglich. Bankenaktivitäten könnten dieses Limit jedoch noch ein wenig absenken.


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Mai 14, 2008 - Verfasst von newscologne | Handel, Unternehmen | | 1 Kommentar

1 Kommentar »

  1. [...] Zugewinne ermöglicht. Der erwähnte Fund „macht“ in Kunstfotografie und konnte im März laut Newscologne 1,20% zulegen. Der Nischenmarkt Kunst, wie er hierzulande noch sein Dasein fristet, ist in Ländern [...]

    Pingback von Gelungene Streuung mit Kunstfonds | Aktien Blog | Mai 15, 2008

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