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“Andere sind bei der freiwilligen Feuerwehr, ich arbeite bei Mozilla”

München/Duisburg (pte) - Während der mit Spannung erwartete Firefox 3 noch einige Tage auf seine Veröffentlichung warten muss, ist die deutsche Übersetzung des Browsers bereits unter Dach und Fach. Hauptverantwortlich für die deutsche Sprachversion zeichnet der junge Germanistikstudent Abdulkadir Topal, der den Mozilla-Browser seit seinen Anfangstagen einem deutschsprachigen Publikum zugänglich macht. Konnte der Alternativbrowser anfänglich gerade einmal einige Hundert bis Tausend User im deutschen Sprachraum begeistern, ist die deutsche Anwender-Community mittlerweile auf rund 20 Mio. angewachsen. Für die Veröffentlichung von Firefox 3 plant Mozilla die rekordverdächtige Bereitstellung von 50 unterschiedlichen Sprachversionen gleichzeitig.

“Begonnen hat alles im Jahr 2002, als ich auf der Suche nach einem schlanken und sicheren Browser war. Damals hieß Firefox noch Phoenix und hatte die Versionsnummer 0.3″, erzählt Topal im pressetext-Interview. Da ihm die Zielsetzung des winzigen Browserprojekts, das im Kern gerade einmal aus drei Entwicklern bestand, zusagte, bliebt Topal beim Firefox-Vorläufer hängen und bastelte für sich selbst eine rudimentär übersetzte deutsche Ausgabe. Da der Alternativbrowser schnell an Popularität gewonnen habe, sei der Ruf nach einer offiziellen deutschen Version bald lauter geworden, erinnert sich Topal: “Bei Version 0.5 war es dann soweit. Ich habe mir das OK von den Entwicklern geholt und war ab diesem Zeitpunkt quasi ‘offiziell’ für die deutsche Version verantwortlich.”

Der Firefox-Boom von mittlerweile rund 500 Mio. Downloads hat auch Topal ins Staunen versetzt und sein Verantwortungsbewusstsein stark anwachsen lassen. “Im Prinzip hatte ich anfangs von Software-Übersetzung keine Ahnung. Mittlerweile läuft der ganze Prozess natürlich viel professioneller ab, zumal man sich bewusst ist, dass die gewählten Menübegriffe von Mio. von Usern verwendet werden”, so Topal. Die Suche nach dem richtigen deutschen Begriff für die englischen Entsprechungen gestaltet sich dabei allerdings nicht immer unproblematisch. So bereitete gerade die Begriffsfindung für das von Mozilla populär gemachte Tabbed Browsing, also das Öffnen einzelner Unterseiten innerhalb des Browserfensters, Probleme.

“Die Übersetzung ‘Karteikartenhalter’ oder ‘Registerkartenhalter’ für das knappe englische Wort ‘Tab’ geht einfach nicht. Das passt in kein Menü und ist zu sperrig für den Sprachgebrauch. Nach langem Hin- und Herüberlegen haben wir uns daher entschieden, das englische Wort zu belassen”, erklärt Topal gegenüber pressetext. Microsoft schlug später übrigens einen eigenen Weg ein und führt die Funktion seither als “Registerkarte”, ein Begriff, der sich bislang im deutschen Sprachraum aber kaum durchsetzen konnte. In einem anderen Fall gab sich Topal mit dem in früheren Versionen übernommenen englischen Originalbegriff ‘History’, aber auch mit der Microsoft-Übersetzung ‘Verlauf’ nicht zufrieden. “Ich denke, unter beiden Begriffen können sich die meisten Anwender nichts vorstellen. Bei Firefox verwenden wir daher die Bezeichnung ‘Chronik’, um die in der Vergangenheit besuchten Seiten zu dokumentieren.”

Um wechselwillige User nicht zu verunsichern, versuche man in der Regel allerdings, möglichst standardkonforme Begriffe zu verwenden, die Anwender auch von anderen Browsern her kennen. Fachkundige Unterstützung erhält Topal dabei von den beiden Übersetzern der Mozilla-Projekte Thunderbird und Seamonkey sowie von den zahlreichen Betatestern der deutschen Mozilla-Community. Ungeachtet der enormen Popularität des Projekts hat sich für den jungen Übersetzer nur wenig im Arbeitsvorgang geändert. So stellt Topal wie alle anderen Übersetzer und die Mehrheit der Entwickler seine Arbeit kostenlos zur Verfügung. Darüber hinaus fungiert er als Administrator in den deutschen Firefox-Support-Foren. “Andere sind bei der freiwilligen Feuerwehr, ich arbeite sozusagen gemeinnützig am Mozilla-Projekt mit”, so Topal abschließend.


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Mai 31, 2008 Verfasst von newscologne | IT, Medien | | Keine Kommentare

Spitzel-Affäre belastet Telekom-Image kaum

Köln (pte) - Die Spitzel-Affäre rund um die Deutsche Telekom hat bislang kaum negative Auswirkungen auf das Image des Unternehmens gehabt. Das zeigt der Brand-Index des Marktforschungsinstitutes psychonomics, der die öffentliche Wahrnehmung von Verbrauchermarken misst und vergleicht. Seit Wochenbeginn fiel der Imagewert der Telekom demnach nur um einen Prozentpunkt. “Prognosen zur weiteren Entwicklung sind sehr schwer zu stellen. Man muss abwarten, welche neuen Erkenntnisse gewonnen werden. Sollte sich etwa herausstellen, dass der Spitzel-Auftrag von der Unternehmensleitung selbst gekommen ist, könnte dies möglicherweise einen deutlich negativen Einfluss auf das Image haben”, sagt Boris Hedde, Studienleiter bei psychonomics. Scheinbar würde die öffentliche Meinung in Deutschland aber auch zwischen der Überwachung einfacher Filialleiter wie im Fall Lidl und jener von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern differenzieren.

Obwohl das Image der Telekom bislang in der öffentlichen Wahrnehmung kaum gelitten hat, liegt der aktuelle Wert derzeit bei minus elf. “Die Deutsche Telekom ist als ehemals staatlicher Konzern ein gebranntes Kind. Beim Börsengang wurde das Wertpapier als Volksaktie beworben, im Laufe der Zeit gab es jedoch viele Enttäuschungen, die auch der Marke zugesetzt haben”, erklärt Hedde. Die Marke Telekom habe es demnach nicht leicht, werde immer kritisch beobachtet und oft als Projektionsfläche verwendet. Negativnachrichten würden dementsprechend oft auch groß in den Medien aufgegriffen. Der Imagewert der Telekom lag deshalb auch in der Vergangenheit durchschnittlich bei minus zehn. Anders als das Image, wird die Präsenz der Marke Telekom derzeit durch die Negativschlagzeilen deutlich schlechter wahrgenommen. Der entsprechende Wert fiel von minus sechs auf minus 20 Punkte.

Die Überwachung von Mitarbeitern wirkte sich bei Lidl wesentlich auf das Image aus. Die Imagewerte des Unternehmens fielen von 27 auf minus neun Punkte. Lidl habe sich zwar nach dem Absturz wieder leicht erholt, ist aber von den ursprünglichen Werten noch weit entfernt, erläutert Hedde. Vor Bekanntwerden lag Lidl innerhalb der Handelsketten-Branche beständig auf dem zweiten Platz hinter Aldi und stürzte wenige Tage nach Veröffentlichung der Vorfälle auf den letzten Platz. Mittlerweile findet sich das Unternehmen auf einer mittleren Position wieder. “Lidl hat kurz nach Bekanntwerden der Überwachung eine große Kampagne zur Krisenkommunikation gestartet und damit eine Trendwende und die Chance zur Erholung des Imagewertes ermöglicht”, so der psychonomics-Experte. Nokias Imagewert, der nach der Mitteilung über die Schließung des Bochumer Werkes drastisch gefallen ist, sei hingegen nachhaltig geschädigt und konnte sich kaum erholen.

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung wurden im Rahmen der Bespitzelungsaktionen nicht nur Telefonverbindungen, sondern auch Bankdaten ausgeforscht und Bewegungsprofile einzelner Personen erstellt. Die Staatsanwaltschaft hat unterdessen gestern, Donnerstag, die Bonner Zentrale der Deutschen Telekom durchsucht und Medienberichten zufolge umfangreiches Datenmaterial sichergestellt. Zudem wolle Innenminister Wolfgang Schäuble bei einem Treffen mit den Chefs deutscher Telekommunikationskonzerne nächste Woche über verantwortungsvollen Umgang mit Daten sprechen. Wie das Handelsblatt berichtet, haben Arbeitnehmervertreter im Telekom-Aufsichtsrat zudem angekündigt, eine Strafanzeige gegen den Konzern und gegen Unbekannt einzubringen.


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Mai 31, 2008 Verfasst von newscologne | IT, Unternehmen | | Keine Kommentare

Print- und elektronische Medien streiten sich um Werbekuchen

Stuttgart/Heidelberg (pte) - Der Konkurrenzkampf zwischen Printmedien und TV-Sendern, Rundfunkanstalten sowie Internet-Plattformen bleibt unvermindert hart. Gedruckte Medien sollen im Vergleich zu Web 2.0 und TV eine höhere Glaubwürdigkeit und Nachhaltigkeit aufweisen, so die Ergebnisse einer Untersuchung der Hochschule der Medien (HDM) in Stuttgart und der Print Media Academy in Heidelberg. Darüber hinaus punkte der Print-Bereich durch die intensive Nutzung durch kaufkräftige Zielgruppen. “Druckmedien stehen für anspruchsvolle Informationsaufbereitung sowie für eine entschleunigte und nachhaltige Medienrezeption, die eine hohe Werbewirkung induziert”, so die HDM.

Besonders Verlage sind dazu angehalten, ihre Beiträge und Artikel sowohl in Form von Printausgaben als auch als elektronische Versionen wie E-Paper oder digitalisierte Artikel anzubieten. Dies schaffe eine erhöhte Aufmerksamkeit für die gesamte Marke. Aber auch Unternehmen und Werbetreibende sowie Agenturen und Mediaplaner sind auf der Suche nach der optimalen Wertschöpfung und dem höchst möglichen Wirkungsgrad auf den perfekten Mediamix für ihre Werbeplanung angewiesen.

In Printmedien werde Werbung als unaufdringlicher empfunden. Darüber hinaus “erweist sich Print als das einprägsamere Medium, das Werbebotschaften längerfristig bei den Konsumenten verankert. Der Werbekontakt wird bewusst zugelassen”, so die HDM. Dass Printmedien nachhaltiger und glaubwürdiger wirken sollen, ist unter Vertretern der Medienwissenschaften jedoch stark umstritten. Vonseiten der Zeitungsmacher werde dieses Argument seit jeher vorgebracht, um sich gegen elektronische Medien behaupten zu können und ihre Werbeumsätze zu steigern, lautet der Tenor der Kritik. Besonders das Fernsehen als Massenmedium Nummer eins und der anhaltende Internet-Werbeboom würden das Gegenteil zeigen.

Die Kombination bzw. Mischung verschiedener Mediengattungen wie Internet und Fernsehen macht sich sowohl für Content-Anbieter als auch Marketing-Spezialisten bezahlt. 2007 verzeichnete die weltweite Internet-Werbung bestärkt durch die Internet-Fernsehwerbung ein Brutto-Wachstum von 5,2 Prozent. “Das ist angesichts der Internetdebatte, die das Fernsehen bereits totgesagt hat, durchaus beachtlich”, meint Volker Nickel, Pressesprecher des Zentralverbandes der deutschen Werbewirtschaft (ZAW), im Gespräch mit pressetext.


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Mai 31, 2008 Verfasst von newscologne | Handel, Medien | | Keine Kommentare

Kampusch-Talkshow startet am Sonntag

Wien (pte) - Nach einigen Aufschüben und anhaltenden Spekulationen ist es nun soweit: Übermorgen, Sonntag, startet das Entführungsopfer Natascha Kampusch eine eigene Talkshow auf dem österreichischen Privat-TV-Sender Puls 4. Erster Gast ist der ehemalige Formel-1-Weltmeister und Airline-Besitzer Niki Lauda. “Das neue Format wird voraussichtlich einmal pro Monat ausgestrahlt werden, ein genaues Intervall steht derzeit aber noch nicht fest”, sagt Christina Patzl, Sprecherin des für den TV-Sender verantwortlichen Medienunternehmens SevenOne Media. Man habe mit Kampusch eine Vereinbarung über sechs Sendungen getroffen, wobei die nächste voraussichtlich noch in diesem Sommer ausgestrahlt werden soll. Folge eins von “Natascha Kampusch trifft” wird 40 Minuten dauern und am 1. Juni um 20.15 ausgestrahlt.

Schon im Vorfeld des Sendungsstarts hatten kritische Stimmen das journalistische Potenzial von Kampusch angezweifelt und versucht, die Talkshowpläne als “nächsten Schritt der medialen Vermarktung” ihrer tragischen Lebensgeschichte zu enttarnen. Derartige Vorwürfe will Kampuschs Medienberater, Dusan Uzelac, aber nicht gelten lassen. “Frau Kampusch nimmt ihre Sendung sehr ernst. Sie möchte durch diese Erfahrung etwas lernen und versuchen, die Opferrolle hinter sich zu lassen”, erklärt er im Gespräch mit pressetext. Das bisherige Feedback aus der Öffentlichkeit bestätige zudem, dass die negativen Reaktionen auf die TV-Pläne der heute 20-Jährigen eher die Ausnahme sind. “Gut 70 Prozent der Rückmeldungen, die wir über die Homepage von Natascha erhalten haben, sind positiv”, betont Uzelac. Auf die Frage, ob seine Klientin keine Angst davor habe, dass ihre Sendung im Falle eines Misserfolgs gleich wieder in der medialen Versenkung verschwinden könnte, gibt sich Uzelac gelassen. “Frau Kampusch hat viele Talente und sieht dem Ganzen daher sehr zuversichtlich entgegen”, so Uzelac.

“Es ist das gute Recht von Frau Kampusch, es als TV-Moderatorin zu versuchen. Der Journalistenberuf steht schließlich allen Menschen frei. Bei einem Herrn Assinger regt sich diesbezüglich ja auch niemand auf”, stellt Peter Vitouch, Medienpsychologe und Professor am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien, auf Anfrage von pressetext fest. Der Umstand, dass Kampusch keine unbekannte Person ist, bringe ihr sicherlich einige Vorteile, mache es ihr gleichzeitig aber auch schwerer, sich in der Medienwelt zu etablieren. “Vor dem Hintergrund ihrer extremen Lebensgeschichte ist es Kampusch möglich, eine etwas andere Art von Fragen zu stellen und so Blickwinkel aufzuzeigen, die durch die sonst üblichen Fragen der Journalisten im Dunkeln bleiben”, meint Vitouch.

Gut zwei Jahre ist es mittlerweile her, dass Natascha Kampusch sich aus dem Verlies ihres Entführers befreien konnte. Über acht Jahre hatte das damals zehnjährige Mädchen in der Gefangenschaft des Nachrichtentechnikers Wolfgang Priklopil verbracht. Nach ihrer Flucht war das Interesse der Öffentlichkeit an ihrem Fall enorm und ihre Lebensgeschichte wurde von den Medien großteils ohne Rücksicht auf Ethik und Moral ausgeschlachtet. Dennoch trat Kampusch die Flucht nach vorne an und stellte sich der Öffentlichkeit. “In den vergangenen Monaten wurde sehr viel über meine Person berichtet. Einiges davon hat nicht der Wahrheit entsprochen. Mit meiner eigenen Sendung und den sehr persönlichen Gesprächen mit meinen Gästen habe ich die Möglichkeit, mich selber aktiv einzubringen”, so Natascha Kampusch über ihre Beweggründe eine eigene Sendung zu gestalten.


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Mai 31, 2008 Verfasst von newscologne | Medien, Politik | | Keine Kommentare

Weltnichtrauchertag: “Rauchen macht ja gar nicht süchtig”

Iserlohn (pte) - Rauchen macht nicht süchtig, weil sonst Passivraucher auch süchtig werden würden. Zu diesem Schluss kommt der Buchautor und Dortmunder Diplom-Pädagoge Andreas Winter. Winter hat am Nichtrauchertag 2007 sein Buch “Nikotinsucht - der große Irrtum” im Mankau Verlag veröffentlicht. Darin rollt er das Rauchverhalten von seinen psychologischen Hintergründen her neu auf: Wem der Auslöser bzw. die Ursache des Rauchens ganz bewusst ist, der muss nicht mehr rauchen, kann aber. “Somit ist es möglich, dass ein Ex-Raucher sogar hin und wieder einmal aus Genuss- oder gesellschaftlichen Gründen eine Zigarette mitraucht ohne rückfällig zu werden”, meint Winter im pressetext-Interview.

Bereits 2003 testete Winter ein Fragebogenverfahren, mit dem ein Raucher nach nur einer Stunde die Chance hatte, zum Gelegenheitsraucher - also einem Optionsraucher - zu werden. Die Erfolgsquote war damals mit über 70 Prozent schon wesentlich höher als bei den meisten anderen Verfahren, bei denen der Entwöhnungswillige strikt dem Rauchen entsagen musste. “Das ist die derzeit einzige wissenschaftlich fundierte Methode, mit der ein Kettenraucher sofort rückfallfrei zum Nichtraucher werden kann”, ist Winter überzeugt. “Die Beratung, bei der ein Raucher die Ursachen seines Rauchverhaltens analysiert und reflektiert, so dass er ab sofort nicht länger das Bedürfnis hat zu rauchen, dauert etwa drei bis vier Stunden.”

“Die entspannungs-, erleichterungs- oder konzentrationserhöhende Wirkung der Zigarette, die immer noch von vielen Medizinern für eine hirnphysiologische Reaktion auf die Inhaltsstoffe einer Zigarette gehalten werden, sind rein psychisch”, meint der Psychologe. “Sonst müssten ja jene, die das Rauchen ablehnen - wie etwa Passivraucher - auch diese Erleichterungswirkung spüren.” Es sei ja unstrittig, dass selbst langjährige und starke Passivraucher - wie etwa der Dorfwirt - sich selbst weder als süchtig empfinden, noch als süchtig gelten. Wenn es doch die Inhaltsstoffe einer Zigarette wären, welche die empfundene Wirkung auslösen, dann würde sich diese Wirkung dadurch steigern lassen, dass man die konsumierte Droge erhöht. “Trinkt man ein Glas Wodka, spürt man eine substanzielle Wirkung. Erhöht man die Dosis, steigert man auch die empfundene Wirkung.” Jeder chronische Raucher könne jedoch bestätigen, dass die subjektiv empfundene beruhigende Wirkung einer Zigarette nach dem zweiten Zug nicht mehr gesteigert wird. Das bedeutet, dass nach Erhöhung der Dosis keine Steigerung der Wirkung mehr eintritt. “Das ist so als würde man beim nippen am Wodkaglas sofort sturzbetrunken sein und im Verlauf des Leerens der Flasche immer nüchterner werden.”

Bevor man erfährt, warum man raucht, müsse man erstmals schauen, warum man glaubt zu rauchen. Das sei manchmal allerdings schwierig. “Ich wende öfters in der Praxis dazu Hypnose an”, so Winter. Das sollte helfen, im Unterbewußtsein den Grund zu finden, warum man eigentlich raucht. In der Regel sei die Raucherentwöhnung einfach - und nach einer dreistündigen Einzelsitzung möglich. “Das wonach ein Mensch sich psychisch süchtig fühlt, ist das Gefühl, welches der absichtliche Konsum des Suchtmittels erzeugt”, meint Winter. Dieses Gefühl hänge einzig und allein damit zusammen, was der Konsument bislang über dieses Mittel gelernt habe - also der persönlichen Interpretation der Wirkweise, meint Winter abschließend gegenüber pressetext.

Mit seiner Buchreihe “Der Psychocoach” will Andreas Winter die breite Öffentlichkeit von seinen wissenschaftlichen Erkenntnissen profitieren lassen. Der 42-jährige Diplom-Pädagoge arbeitet als psychologischer Berater in seinem Institut Powerscout in Iserlohn.


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Mai 31, 2008 Verfasst von newscologne | Kultur, Medizin | | Keine Kommentare

Müllberge sorgen für satte Gewinne

München/Hamburg (pte) - Schon vor der Müllkrise in Neapel haben mittelständische Recyclingfirmen das Geschäft mit dem Müll für sich entdeckt. Die Entsorgungsbranche boomt und Abfälle werden mittlerweile als eigene Rohstoffe bzw. als Ersatzrohstoffe für zur Neige gehende Ressourcen betrachtet. Produzierende Unternehmen wie Papierfabriken sparen jährlich Millionen durch die Verwendung von Altstoffen und auf Abfallsammlung, Stofftrennung, Müllaufbereitung oder Recycling spezialisierte Firmen bedienen eine Marktlücke mit überdurchschnittlich hohem Wachstumspotenzial, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD). Die rund 4.500 hierzulande ansässigen Unternehmen aus der Müllverwertungsbranche erwirtschaften einen Umsatz von rund 50 Mrd. Euro pro Jahr. Der Sektor verzeichnet Angaben der Unternehmensberater bei Roland Berger zufolge ein jährliches Wachstum von 15 Prozent.

Vor wenigen Tagen ist der erste Zug mit 56 Containern Müll aus Neapel in Hamburg eingetroffen. Vier Transporte pro Woche von je 500 bis 700 Tonnen Abfall sollen folgen. Die Müllverbrennungsanlagen der Stadtreinigung Hamburg nutzen die italienischen Müllberge zur Erzeugung von Dampf, der in die Fernwärmeversorgung der Stadt geleitet wird. Damit fördert die Entlastung der Umwelt zeitgleich eine wirtschaftlich aufstrebende Branche. Mit einer steigenden Nachfrage nach Recycling-Produkten gehen ebenfalls rasant steigende Preise einher. Die Kosten für eine Tonne Altpapier sind seit Ende 2006 von 55 auf etwa 70 Euro geklettert. Bei Stahlschrott haben sich die Preise innerhalb des letzten halben Jahres beinahe verdoppelt. Eine Tonne von dem mittlerweile kostbaren Rohstoff wird an der Rohstoffbörse Rotterdam zu einem Preis von 585 Dollar gehandelt.

“Abfall hat sich vom Reststoff zum Wertstoff gewandelt. In Wertstoffsammlungssystemen sind heute Gewinnmargen von acht bis zehn Prozent möglich”, zitiert die FTD Torsten Henzelmann, Experte für Umwelttechnik bei Roland Berger. Angesichts der zunehmenden Rohstoffknappheit gilt der deutsche Recyclingmarkt als einer der wichtigsten in Europa. Das hohe Potenzial in dem Bereich haben auch Anleger und Investoren bereits für sich entdeckt. Immer häufiger werden Unternehmen aus der Müllbranche in Fonds-Portfolios aufgenommen. Neben Fonds seien auch einzelne Aktien und Zertifikate für Anleger interessant. Die Anzahl an börsennotierten Unternehmen des Abfallverwertungssektors ist derzeit zwar noch gering, abseits der Börse beschert Müll den Entsorgern jedoch satte Gewinne.


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Mai 31, 2008 Verfasst von newscologne | Handel, Umwelt | | Keine Kommentare

Niedrige Einkommen treiben Mediziner in Privatwirtschaft

Köln (pte) - Privatwirtschaftlich aktiv zu werden, wird für Mediziner und ihre Praxen in Zukunft unumgänglich. So sollen Schlagworte wie Marketing, Marktpositionierung und Wettbewerb künftig zum täglichen Brot von Ärzten zählen. Diese seien darauf angewiesen, sich aus den bestehenden Strukturen des Systems zu lösen und sich zu emanzipieren, um überlebensfähig zu bleiben. Die geringen Arzteinkommen würden vornehmlich bei niedergelassenen Medizinern selbstbestimmte wirtschaftliche Veränderungen bedingen. “Viele Praxen in Deutschland kämpfen um ihre Existenz. Dabei gestaltet sich das Problem zwiespältig: Einerseits werden die Ärzte in Unternehmertum und Privatwirtschaft getrieben, andererseits werden ihnen nicht die dafür notwendigen Rahmenbedingungen zur Verfügung gestellt”, erklärt Stefan Elmshäuser, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Medizinmarketing (DIFM), im Gespräch mit pressetext.

Dass Ärzte aufgrund niedriger Einkommen zunehmend unter wirtschaftlichen Druck geraten, ist kein ausschließlich deutsches Phänomen. So haben die Mediziner in Österreich aufgrund der umstrittenen Gesundheitsreform im Zeitraum der Fußball-Europameisterschaft zu Streiks aufgerufen. Arztpraxen sollen in jenen Tagen geschlossen bleiben und gegen die Einsparungspläne der österreichischen Regierung wird demonstriert. “Mediziner organisieren sich immer mehr und kämpfen stärker für ihre Rechte als bisher”, sagt Elmshäuser. Der zunehmende Verdrängungswettbewerb führe die Ärzteschaft jedoch in einen Teufelskreis: Die niedrigen Einkommen, die Unternehmertum und Wettbewerb unter Ärzten erst ausgelöst haben, können dadurch noch zusätzlich gedrückt werden. “Es liegt an der Politik, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese Entwicklung aufzuhalten und wieder faire Verhältnisse herzustellen”, plädiert der Experte im pressetext-Gespräch.

“Patienteninformation, Kommunikation und Netzwerkgründungen werden zu wichtigen Bestandteilen der Praxis. Erscheinungsbild, Vision und Strategie werden neben hervorragender ärztlicher Leistung mit dazu beitragen, die Praxis wirtschaftlich erfolgreicher zu führen”, so Elmshäuser. Ein Mindestmaß an Unternehmertum und Organisation sei Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Leitung einer Arztpraxis. Darüber hinaus sollen Marketingaktivitäten wie die Erstellung eines Praxislogos und einer Homepage zu wirtschaftlichem Erfolg beitragen sowie durch eigene “Produkte” bzw. medizinische Leistungen, die nicht von Krankenkassen übernommen werden, separate Einkommensquellen erschlossen werden.


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Mai 31, 2008 Verfasst von newscologne | Bildung, Unternehmen | | Keine Kommentare

Fernreise in der Nebensaison schont den Geldbeutel

Hamburg (pte) - Fernreisen stehen auch in diesem Jahr bei der Urlaubsplanung der Deutschen hoch im Kurs. Einer Umfrage des Online-Reiseservices Opodo im Sommer 2007 zufolge gab fast jeder zweite Befragte an, dass eine Fernreise echte Erholung vom Alltag bedeutet. Im Vorjahr sind die Ausgaben für Reiseziele für außereuropäische Ziele um zehn Prozent gestiegen. Um die Reisekasse zu schonen, empfehlen Experten Urlaub außerhalb der Hauptsaison.

Immer mehr Reisende wollen die schönsten Wochen des Jahres an exotischen Orten verbringen. Wenn die Entscheidung für eine Fernreise gefallen ist, stellt sich auch gleich die Qual der Wahl, welche Destination als Urlaubsziel in Frage kommt. Für preisbewusste Fernreisende lohne sich deshalb zum Beispiel der Blick auf das Klima vor Ort, denn sehr oft bringt eine Reise in der Nebensaison eine echte Erleichterung für die Reisekasse, wie die Opodo-Experten berichten.

“Gerade in diesem Jahr, wo der Dollarkurs schwach ist, kommt zum Beispiel eine Karibik-Reise deutlich günstiger”, erklärt Bernhard Grdseloff, CEO von Karibikreisen in Grenada, im pressetext-Interview. “Noch mehr kann man sich ersparen, wenn man außerhalb der Hauptsaison, die von Dezember bis März dauert, verreist”, rät der Experte. “Die Zimmer sind auch auf den Kleinen Antillen während dieser Zeit deutlich günstiger.” Trauminseln wie Grenada, die Grenadinen oder Antigua würden dadurch auch für preisbewusste Kunden leistbar. Die Zimmerpreise können sich sogar um 40 Prozent im Vergleich zum Dezember verringern.

Besonderes Sparpotenzial aufgrund des schwachen Dollarkurs bieten auch USA-Reisen: In Florida gelten etwa die Monate zwischen Mai und Oktober als besonders günstig. Die großen Fun- und Adventure-Parks in Orlando sind außerhalb der Sommer-Schulferien von Ende September bis Oktober wesentlich schwächer frequentiert. Der “Sunshine State” zählt aufgrund der vielfältigen touristischen Möglichkeiten und Aktivitäten zu den beliebtesten Regionen in den USA. Auch Badefreuden kommen hier nicht zu kurz.

Auch in Thailand sind die Preise während der Nebensaison im Mai und Juni deutlich niedriger. Vor allem die beliebten Regionen um Khao Lak und Ko Phi Phi warten mit enormen Vergünstigungen auf. Einziger Wermutstropfen sind vereinzelte Regenschauer. Das Traumreiseziel Malediven mit seinen weißen Stränden lockt seine Besucher ebenfalls mit kleineren Preisen außerhalb der Hauptreisezeit. Hier schonen Urlauber ihren Geldbeutel in den Monaten zwischen Mai und Oktober. Tauchfans kommen beim Wechsel von der Regen- in die Trockenperiode beziehungsweise umgekehrt in den beiden Monaten April und November obendrein voll auf ihre Kosten: Zu dieser Zeit ist das Meer am klarsten und jeder Tauchgang ein besonderes Erlebnis.


ITS Reisen

Mai 31, 2008 Verfasst von newscologne | Kultur, Tourismus | | Keine Kommentare

MPS-Jazz-Label feiert 40. Geburtstag

Wien (pte) - Vor 40 Jahren hat Hans Georg Brunner-Schwer das Musiklabel MPS gegründet. MPS etablierte sich rasch zu einem der produktivsten Plattenlabels im Jazzbereich. Ab 1968 entstanden unter der Regie von Brunner-Schwer, der 2004 verstorben ist, über 600 Schallplattenproduktionen. Anlässlich des 40. Geburtstages von MPS erscheinen einige der musikalischen Highlights erstmals auf CD.

Das MPS-Label war eigentlich der Nachfolger von SABA-Records, einem Ableger der Hifi-Firma SABA (Schwarzwälder Apparatebauanstalt). “Das Kürzel MPS stand für den sehr prosaischen Firmennamen Musik Produktion Schwarzwald, wird aber heute gerne etwas pfiffiger als Abkürzung für den Slogan ‘Most Perfect Sound’ interpretiert”, so Harry Gruber, Leiter der Jazz-Abteilung bei Universal-Music-Austria, dem Nachfolger von MPS, im pressetext-Interview. Der Slogan sei natürlich eine Anspielung auf die technisch hochwertigen Aufnahmen, für die der Label-Gründer, Produzent und Toningenieur Brunner-Schwer damals bei Musikern bekannt war. Zahlreiche internationale Musiker wie etwa Oscar Peterson, Baden Powell, George Duke, George Shearing, Volker Kriegel, Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Jean-Luc Ponty, Alphonse Mouzon und der damals blutjunge Monty Alexander waren nur einige der Künstler, die das Schwarzwälder Label für sich in Anspruch nahmen

Was MPS bei den Musikliebhabern, aber auch Kritikern so beliebt machte, war die sehr extensive Auslegung des Begriffs “Jazz”. “Das stilistische Spektrum reicht von Swing über Free Jazz und Rockjazz bis zu Vorläufern der Weltmusik”, so Gruber. “Seit einigen Jahren veröffentlicht Universal-Music nun schon Produktionen aus dem MPS-Fundus.” Anlässlich des diesjährigen Geburtstags folgen noch CD-Sets von George Duke, Peter Herbolzheimer, Baden Powell und Francy Boland. “Übrigens sind alle MPS-Aufnahmen, die bereits einmal als CDs veröffentlicht wurden, mittlerweile als iTunes erhältlich”, erklärt Gruber. Damit soll auch der jüngeren Klientel Rechnung getragen werden.

Mit der George-Duke-4-CD-Box sind alle legendären Fusion-Klassiker der 70er Jahre komplett auf CD erschienen. Peter Herbolzheimer hat Anfang der 1970er Jahre deutsche Bigband-Geschichte geschrieben: Mit seiner Formation Rhythm Combination & Brass, die auf den Saxophonsatz verzichtet, dafür allerdings verstärkt auf Perkussion, Orgel, Keyboards und Synthesizer setzt, wurde der Orchesterleiter weit über die Grenzen hinaus bekannt. “Herbolzheimer hat immer wieder Stilelemente aus anderen Genres einfließen lassen”, meint Gruber. Vom verstorbenen brasilianischen Gitarristen und Bossa-Nova-Protagonisten, Baden Powell, ist ebenfalls eine Doppel-CD erschienen. Big-Band-Geschichte schrieb auch das Ensemble des belgischen Pianisten, Arrangeurs und Bandleaders Francy Boland. Sein Orchester, das er gemeinsam mit dem Schlagzeuger Kenny Clarke leitete, gehörte zu den Spitzenensembles des MPS-Labels und hat auch heute noch den Ruf, eine der besten europäischen Bigbands aller Zeiten gewesen zu sein.


Alphamusic

Mai 31, 2008 Verfasst von newscologne | Kultur | | Keine Kommentare

Nano-Papiertuch kämpft gegen Ölkatastrophen

Cambridge (pte) - Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben mit internationalen Kollegen ein Geflecht auch Nanodrähten entwickelt, dass sich ähnlich wie Papier anfühlt und auch so aussieht. Zum Schreiben ist das poröse, wasserabweisende Hightech-Material allerdings nicht gedacht. Vielmehr ist es in der Lage, bis zum 20-fachen des eigenen Gewichts an hydrophoben Substanzen wie Mineralöl aufzunehmen und könnte daher eine wichtige Rollen bei der Bekämpfung von Umweltkatastrophen spielen. Dabei wäre auch eine Rückgewinnung des Öls möglich.

“Was wir entdeckt haben ist, dass wir ‘Papier’ aus einem verflochtenen Netz von Nanodrähten herstellen können, das selektiv hydrophobe Flüssigkeiten aus Wasser absorbieren kann”, beschreibt Projektleiter Francesco Stellacci vom MIT Department of Material Science. Dazu wird eine Suspension von Nanodrähten aus Manganoxid auf einer nicht haftenden Platte getrocknet - ein Vorgang sehr ähnlich der Herstellung von klassischem Papier. Das Ergebnis könnte als “verwobene Matte” bezeichnet werden, so Stellacci - nicht hoch strukturiert, aber stark porös und daher mit sehr guter Kapillarwirkung. Dann wird noch eine Beschichtung aufgebracht, die laut Forschern komplett wasserabweisend ist. “Das Material kann einen Monat oder zwei im Wasser gelassen werden und wenn es herausgenommen wird, ist es noch trocken”, meint Stellacci.

Was das Hightech-Geflecht aber sehr wohl aufnimmt, sind hydrophobe Verunreinigungen im Wasser wie beispielsweise Mineralöl. Dabei ist es sehr effizient, bis zum 20-fachen des eigenen Gewichts kann ein Tuch an solchen Substanzen aufnehmen. Damit könne es beispielsweise im Falle einer Ölpest Abhilfe schaffen, sehen die Forscher ein Anwendungsgebiet. Dabei böte das Material einen weiteren wesentlichen Vorteil: Die Nanodrähte sind den Wissenschaftlern zufolge bei sehr hohen Temperaturen stabil, das Öl könnte daher durch Verdampfen aus dem Hightech-Material rückgewonnen werden. Eine Wiederverwendung des Hightech-Materials und auch des Öls wäre daher möglich.

Die Fertigung der notwendigen Nanodrähte in relativ großer Menge für ein Nanomaterial sei möglich, weshalb die Produktion des Geflechts günstig sein könnte, so Projektmitarbeiterin Jing Kong. Wann die Entwicklung wirklich den Markt erreichen werde, sei allerdings sehr schwer abzuschätzen, so Stellacci zu pressetext. Jedenfalls sorgt sein Team mit der Entwicklung für Aufsehen in der Wissenschaft. “Stellacci und seine Mitarbeiter haben ein Beispiel für ein Nanomaterial geliefert, das vernünftig entworfen wurde, um eine wesentliche ökologische Herausforderung anzugehen”, kommentiert Joerg Lahann von der University of Michigan im Journal Nature Nanotechnology, wo die Forschungsergebnisse gestern, Freitag, veröffentlicht wurden.


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Mai 31, 2008 Verfasst von newscologne | Innovationen, Umwelt | | Keine Kommentare