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G DATA: Storm-Botnetz lässt die Muskeln spielen

Bochum – Das Storm-Botnetz ist zurzeit aktiver denn je und stellt seine Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis. Gerade in den letzten Wochen zeigten die Täter wieder einmal ein besonderes Gespür für Schlagzeilen und verkündeten kurzerhand den Dritte Weltkrieg, den Tod der New York Yankees und einen terroristischen Anschlag auf US-Präsident Bush. Die reißerischen „Breaking News“ sollen potentielle Opfer auf gekaperte und präparierte Webserver locken. Nach erfolgreicher Malware-Infektion erfolgen die Übernahme des PCs, der Diebstahl der persönlichen Daten und die Einbindung in das Storm-Botnetz.

In den kommenden Wochen und Monaten erwarten die Experten des G DATA Security Labs im Dunstkreis der Olympischen Spiele in Peking eine zusätzlich Verschärfung des Gefahrenpotentials. Online-Kriminelle jeglicher Couleur und somit sicherlich auch die Storm-Bande werden ihrerseits versuchen, als Trittbrettfahrer vom medialen Hype dieses Mega-Events zu profitieren.

Erfolgsrezept Breaking News

Die Masche der Storm-Bande ist einfach und zugleich äußerst effektiv: Millionenfach versenden die Täter E-Mails mit vermeintlichen Top-Nachrichten aus den Bereichen Showbiz, Politik, Mega-Events oder Katastrophen-News. Als „Mind Opener“ konzipiert, werden diese Top-News eingesetzt, um neugierigen Empfänger auf gekaperte Webseiten zu locken. Dort lauert dann gefährlicher Schadcode, der sich per Drive-by-Download unbemerkt vom Anwender auf den PC installiert. Ein weiterer Trick sind infizierte Download-Dateien - oftmals in angeblichen Video-Codecs versteckt, die für die korrekte Darstellung der angebotenen Videos erforderlich sein sollen.

Gelingt die Infektion, wird oftmals weiterer Schadcode nachgeladen, der alle persönliche Daten an die Täter übermittelt - wie beispielsweise Zugangsdaten und Passwörter für Online-Banking oder Kreditkarteninformationen. Der letzte Schritt in dieser Wertschöpfungskette ist dann die Einbindung des infizierten Rechners in das Storm-Botnetz. Die so vernetzen Zombie-PCs werden von den Tätern gewinnbringend als Spam-Schleudern oder für DDoS-Attacken vermietet.

Funktionsweise des Storm-Botnetzes

Die Professionalität der Online-Kriminellen zeigt sich nicht zuletzt auch in dem ausgeklügelten Aufteilungs-System der gekaperten PCs. Die Sturmwurm-Gang hat die Botnetze so aufgeteilt, dass Rechner hinter einem Router nur Spam versenden, wohingegen Rechner ohne Router für das Hosten von Spam- und Phishingseiten genutzt werden. Die Auflösung eines Domainnamens verweist zudem ständig auf andere Botnetzrechner (Fast Flux). Auf diese Weise ist es deutlich schwieriger, die schädlichen Webseiten vom Netz zu nehmen.

Olympiade – Doping für Online-Kriminelle

Die Olympiade in Peking könnte sich für Online-Kriminelle als besonders lohnenswerter Mega-Event erweisen. Nach Einschätzung des G DATA Security Labs ist von einem verstärkten Aufkommen gezielten Oympia-Spams und Phishing-Mails kurz vor und auch während der Spiele auszugehen. Mögliche Themen: Angebliche Doping-Fälle, vermeintliche Enthüllungs-Videos oder Angebote von Karten-Kontingenten. Erste Fälle von „Breaking News-Spam“ mit Olympia-Bezug und Links auf infizierte Webseiten sind bereits aufgetreten.

Storm-Spam: Schlagzeilen der letzen 10 Tage

  • Bejing Olympics cancelled, moved to Atlanta
  • Obama trouser fly slip
  • Heath Ledger awarded posthumous oscar
  • Yankee Stadium demolished
  • Beckham caught in nightcam
  • Elton John dies in rocket ship
  • Earthquake in California destroys Schwarzenegger house
  • Ninja attack in New York Times Square
  • Super tornado forming around the region
  • Michael Jordan caught with fraud
  • Three weeks of thunderstorm coming
  • Angelina Jolie dies in miscarriage
  • James Brown dies of heart attack
  • Afghan bombing kills President Bush
  • North korea nuclear fallout
  • New york yankees team killed in bus crash
  • Super earthquake detected
  • Google and Yahoo merger derails Microsoft plans
  • Obama caught with pants down

Hintergrundinformation zum Storm-Botnetz

Im Januar 2007 zog der Sturm Kyrill über weite Teile Europas und richtete enorme Schäden an. Kaum war der Wind abgeflaut, kursierten E-Mails, die im Anhang readmore.exe weitere Informationen über die Folgen des Sturms versprachen. So bekam der Sturmwurm seinen Namen (ungeachtet der Tatsache, dass es sich nicht um einen Wurm, sondern ein Trojanisches Pferd handelt und von der gleichen Gruppe schon Ende Dezember 2006 E-Mails mit Festtags- und Neujahrsglückwünschen verbreitet wurden).

Ziel der E-Mails ist es nach wie vor, die infizierten Rechner in ein Botnetz zu integrieren, das zum Versenden von Spam und für verteilte Überlastangriffe (DDoS) genutzt wird. In den folgenden Monaten gab es weitere Wellen mit Falschmeldungen („Saddam Hussein alive!“ oder „Fidel Castro dead“) und Virenwarnungen. Auch diese Mails enthielten den Schadcode als Dateianhang.

Im Juni 2007 fand dann ein Wechsel der Taktik statt: E-Cards und Glückwunschkarten lockten Nutzer auf Webseiten, wo zum Betrachten der Karte eine (schädliche) Datei installiert werden muss. Zusätzlich wird im Hintergrund versucht, Sicherheitslücken der Browser bzw. von Browserkomponenten zu nutzen. Die Infektion erfolgt dann während des Betrachtens der Grußkarte. Weitere Maschen waren der Download von Codecs zum Betrachten von Videos oder Software zur sicheren Datenübertragung oder zum Schutz der Privatsphäre. Auch das Anwerben von Betatestern wurde als Masche genutzt.

Im September vergangenen Jahres wurden wieder aktuelle Ereignisse zum Anlass genommen, um Opfer auf schädliche Webseiten zu locken. Zunächst begann es mit dem „Labor Day“, gefolgt vom Start der neuen Football-Saison der NFL. Hier wurden die gefährlichen Downloads als „Free NFL Game tracker“ angepriesen. Weitere Maschen bezogen sich auf Online-Spiele, „Krackin“-Software, Haloween und wieder Weihnachts- und Neujahrsglückwünsche. Im Herbst war es eine Weile ruhig um das Sturm-Botnetz. Offenbar haben die Täter ihre Aktivitäten von St. Petersburg nach China und in die Türkei verlegt, um nun umso vehementer zu agieren.


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Juli 19, 2008 Verfasst von newscologne | Forschung, IT | | Keine Kommentare

Hightech im Haus macht sich bezahlt

Berlin/Brusendorf (www.ne-na.de) - Wer es in den eigenen vier Wänden gemütlich warm haben will, muss ordentlich ins Portemonnaie greifen. Die Heizkostenbelastung der deutschen Haushalte hat sich in den vergangenen zehn Jahren im Durchschnitt fast verdoppelt. „Wer nicht saniert, verheizt sein Geld“, sagt daher Felicitas Krause, Energieexpertin bei der Deutschen Energie-Agentur (dena). Besserung ist nicht in Sicht, denn langfristig werden die Preise weiter anziehen. Doch man ist diesem Schicksal nicht hilflos ausgeliefert. Wer einem alten, unsanierten Eigenheim moderne Heizungstechnik, dichte Fenster und eine gute Dämmung spendiert, kann seinen Energieverbrauch nach Angabe der dena-Expertin um im Schnitt 80 Prozent senken.

Das international tätige Unternehmen S&L Kühldecken und Heizsysteme hat gemeinsam mit dem Berliner Systemhaus TPN eine Lösung für ein effizientes Ressourcenmanagement entwickelt, die mit Hilfe der Telekommunikationsanlage Ascotel Intelligate des Telekommunikationsunternehmen Aastra eine Steuerung von überall in der Welt möglich macht. Bei einem Preis, der ungefähr dem einer regulären Elektroinstallation entspricht, kann eine Computer gestützte Steuerung von Heizung und weiterer Haustechnik Energie und Ressourcen im wesentlichen Umfang einsparen. Zugleich reduziert sie die Auswirkungen elektromagnetischer Felder und verringert so den Elektrosmog im Haus.

Möglich ist beispielsweise, die Temperatur individuell raum- und bedarfsgerecht zu steuern. Tages- und Jahreszeiten, An- und Abwesenheit von Personen können automatisch berücksichtigt werden. Ebenso ist es möglich, den Wetterbericht online abzufragen und das Heizverhalten über diese Daten zu beeinflussen. Auch der Fernzugriff über ein Internetformular oder das Telefon ist möglich. S&L hat gemeinsam mit dem Berliner Systemhaus TPN eine Reihe solcher Steuerungen mit Telefonanlagen von Aastra verwirklicht. Hierbei wählt der Nutzer eine zugeteilte Rufnummer und drückt eine festgelegte Taste. Im Display bestätigt das Telefon, dass die Heizung ein- oder ausgeschaltet ist.

Die Fakten sprechen aus Sicht von Experten für sich: Energieeinsparungen von bis zu 75 Prozent, geringe Heizwassertemperaturen von 25 bis 30 Grad, korrosionsfeste Installation, die von Ablagerung frei bleibt und die vier- bis fünffache Lebensdauer einer konventionellen Heizungs-Installation hat. Die Montage ist schnell und einfach. Man benötigt außerdem nur ein einziges System, um im Winter zu heizen und im Sommer kühlen zu können.

Am 17.08. 2008 informierte sich Brandenburgs Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) vor Ort von dem Modell und zeigte sich von der Einfachheit der Steuerung überzeugt. Angesichts rasant steigender Energiekosten müssten solche Lösungen in der Öffentlichkeit viel bekannter sein, forderte die studierte Naturwissenschaftlerin. Jeder Bauherr, Architekt oder Planer müsse diese Möglichkeiten der langfristigen Energie- und damit Kosteneinsparung kennen. Mit Blick auf die Zukunft und die bereits bestehende ausländische Nachfrage sei es wichtig, so Prof. Dr. Wanka, das jetzige System mit wissenschaftlichen Untersuchungen zu flankieren und weiter zu entwickeln. Auch die Integration von Fernsteuerung und Kontrollfunktionen über Internet und Telefon ist interessant. Erste Installationen liegen bereits mit Telefonanlagen von Aastra vor. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für die Investitionen in klimafreundliche und energieeffiziente Lösungen. Durch eine solche Maßnahme sichert man den bleibenden Wert einer Immobilie, egal, ob es sich um Neubauten oder Sanierungen an älterem Baubestand handelt. Die Kosten amortisieren sich innerhalb von fünf bis sieben Jahren. Hightech im Haus macht sich also langfristig bezahlt“, bestätigte Andreas Latzel, Deutschland-Chef von Aastra DeTeWe.


Direkt-Baufinanzierung der ING-DiBa

Juli 19, 2008 Verfasst von newscologne | Bauen, Forschung | | Keine Kommentare

Lexus bietet höchste Sicherheit in der Luxusklasse

Köln - Lexus ist nicht nur beim Hybridantrieb unangefochtener Vorreiter in der Automobilindustrie. Auch in Sachen Sicherheit setzt die japanische Edelmarke Maßstäbe. Mit den Spitzenmodellen LS 460 und LS 600h hat Lexus ab 2006 zahlreiche innovative Sicherheitstechnologien in die Luxusklasse eingeführt und damit seine weltweite Führungsrolle bei der Entwicklung präventiver Sicherheitssysteme zur Vermeidung von Unfällen bewiesen.

Maßstäbe setzen die Modelle der Lexus LS Baureihe insbesondere durch das “Advanced Pre-Crash Safety (PCS)” System, das vier erstmals im Automobilbau eingesetzte Fahrerassistenzsysteme miteinander verbindet und so derzeit in keinem anderen Serienfahrzeug zu finden ist. Das System kann mit Hilfe der Objekterkennung nicht nur andere Kraftfahrzeuge, sondern auch Fußgänger, Radfahrer und große Tiere auf der Straße erkennen und den Fahrer in Gefahrsituationen darauf hinweisen, ehe sie vom menschlichen Auge oder von den Scheinwerfern des Fahrzeugs erfasst werden. Das System arbeitet mit einem Mikrowellen-Radar und einer Infrarot-Stereokamera und funktioniert wetterabhängig bei Tag und bei Nacht.

Sehr viele Unfälle sind auf Abgelenktheit und Unaufmerksamkeit zurückzuführen und damit vermeidbar. Im Interesse größtmöglicher Fahrsicherheit behält der Lexus LS mit Advanced-PCS System deshalb nicht nur die Straße selbst im Blick, sondern auch seinen Fahrer. Der Gesichtsfeldmonitor kontrolliert mit Hilfe einer auf der Lenksäule montierten Infrarotkamera die Blickrichtung des Fahrers. Dreht der Fahrer den Kopf für einige Sekunden zur Seite, während die Objekterkennung ein Hindernis vor dem Fahrzeug erfasst, wird der Fahrer zunächst optisch und akustisch auf diese Gefahr aufmerksam gemacht. Reagiert der Fahrer nicht darauf, erfolgen ein leichter Bremsimpuls. Erkennt das System, dass eine Kollision unvermeidbar ist, werden der Bremsassistent und der neuartige Notfall-Lenkassistent aktiviert. Fahrwerk und Lenkung werden damit blitzschnell auf ein abruptes Ausweichmanöver vorbereitet. Sollte der Fahrer bis zum Aufprall nicht reagieren, strafft das Advanced-PCS System innerhalb von Sekundenbruchteilen automatisch die Sicherheitsgurte und leitet eine Notbremsung ein.

Das präventive Lexus Sicherheitspaket wird von dem ebenfalls einzigartigen Heck-PCS System komplettiert. Das System registriert mit Hilfe eines Mikrowellen-Radars am Kofferraum Fahrzeuge, die sich rasch nähern, und aktiviert bei einem drohenden Auffahrunfall, beispielsweise am Stauende, die aktiven Kopfstützen der Vordersitze. Sie stützen die Hinterköpfe der Insassen, um das Risiko eines Halswirbelschleudertraumas zu verringern.

Neben diesen innovativen Fahrerassistenzsystemen verfügen die Lexus Limousinen der LS Baureihe über zahlreiche weitere aktive und passive Sicherheitssysteme. Beispielsweise entwickelte Lexus einen Spurhalte-Assistenten (Lane Keeping Assist) und eine Spurwechsel-Warnung (Lane Departure Warning). Das System erfasst via Infrarot-Stereokamera die Markierungen am Fahrbahnrand, warnt den Fahrer vor einem unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur und unterstützt ihn beim Zurücklenken in die ursprünglich gewählte Spur. Droht das Fahrzeug die Spur zu verlassen, ohne dass der Blinker betätigt wurde, ertönt ein Warnsignal. Zudem weist ein sanfter Lenkimpuls den Fahrer auf diesen unbeabsichtigten Fahrspurwechsel hin. Bei eingeschalteter aktiver Geschwindigkeitsregelanlage ACC ist der Spurhalte-Assistent des Lexus LS 460 in der Lage, das Fahrzeug durch automatische Lenkkorrektur sicher in der erkannten Spur zu halten. Die Spurhalte-Funktion arbeitet bei Geschwindigkeiten zwischen 70 und 170 km/h, die Spurwechsel-Warnung bei Geschwindigkeiten zwischen 50 und 200 km/h.

Das hohe Lexus Sicherheitsniveau wird bei der Versicherungsprämie belohnt. Beim Kauf eines neuen Lexus LS 460 mit dem Advanced Pre Crash System bietet Lexus Financial Service aufgrund des erheblich verringerten Unfallrisikos einen Rabatt von 50 Prozent auf die normale Prämie an. Der Lexus LS 460 mit einem 279 kW/380 PS starken V8-Motor ist in Deutschland zu Preisen ab 82.800 Euro erhältlich. Der Lexus LS 600h, die stärkste Serienlimousine der Welt mit Hybridantrieb, wird ab 99.850 Euro angeboten. Das Pre-Crash Safety System ist in ähnlicher Form auch für Fahrzeuge der Lexus Baureihen IS und GS erhältlich.


ADAC-Mitgliedschaft und Leistungen

Juli 19, 2008 Verfasst von newscologne | Unternehmen, Verkehr | | Keine Kommentare

Neuer AMD-Boss setzt Fokus auf Billig-Laptops

Sunnyvale (pte) - Der neue CEO von AMD, Dirk Meyer, hat Analysten gleich nach seinen Arbeitsantritt die Marschrichtung des Unternehmen vorgezeichnet. Demnach will sich AMD künftig verstärkt um das Low-Cost-Segment im Bereich der Mikroprozessoren kümmern. Das vermeldete die neue Führung im Rahmen einer Telefonkonferenz zu den enttäuschenden Bilanzzahlen des Unternehmens. Mit einer eigenen CPU soll Intels Atom-Chip Konkurrenz gemacht werden, berichtet das Branchenportal Cnet. Die Ankündigungen sollen Aktionäre beruhigen und zeigen, dass AMD den Weg aus der Krise finden will. Meyer löste den bisherigen CEO Hector Ruiz ab. Der Abgang von Ruiz war die Folge der schlechten Zahlen für das zweite Quartal. AMD vermeldete Verluste in der Höhe von 1,19 Mrd. Dollar.

Die Ankündigung kommt nicht ganz überraschend, denn derartige Pläne waren bereits vor einem Monat aufgetaucht. AMD Deutschland bestätigte die Arbeit an diesen CPUs gegenüber pressetext, mit genaue Angaben zu technischen Details hielt man sich allerdings zurück. Etwas konkreter äußerte sich nun Meyer: “Das Marktsegment der Low-Cost-Rechner ist absolut interessant für uns. Wir beginnen damit, unseren Kunden künftig entsprechende Produkte anzubieten. Wir haben uns bislang zwar mit öffentlichen Informationen zum Thema zurückgehalten, wollen die Roadmap allerdings auf der Analystenkonferenz im November vorstellen.”

Ausgeschlossen hat Meyer, dass die Chips auch für Mobile Internet Devices entwickelt werden sollen. Intel setzt auf diese Form von Geräten und ist der Ansicht, dass diese kleinen Begleiter mit Webzugang ein großer Markt sein werden. “Wir sind ein deutlich kleineres Unternehmen und wollen nicht jedem Trend folgen, der auf dem Markt eingeschlagen wird”, so Meyer. Kleine Laptops sowie Low-Cost-Systeme seien allerdings ein klarer Fokus von AMD in nächster Zeit.

Ebenfalls in der Telefonkonferenz besprochen wurden 45-Nanometer-CPUs sowie neue Grafik-Chips. Hier wurde der Manager deutlich konkreter. “Wir sind gut im Plan mit unserer 45-Nanometer-Strategie. Wir haben soeben mit der Produktion der Chips begonnen und werden mit der Massen-Auslieferung Anfang des vierten Quartals beginnen”, so Meyer. Damit kommen die neuen Opteron-Prozessoren mit dem Namen “Shanghai” etwa ein Jahr später auf den Markt als die Konkurrenzprodukte von Mitbewerber Intel. Beim Weg zurück auf die Erfolgsstraße sollen auch die neuen Grafikchips helfen. “Die Chips der 4800-Serie werden die besten Produkte sein, die auf dem Markt verfügbar sind”, ist der AMD-Manager überzeugt.


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Juli 19, 2008 Verfasst von newscologne | IT, Innovationen | | Keine Kommentare

Design-Laptops - “Das letzte Wort haben die Techniker”

Berlin (pte) - Design ist für Kunden mittlerweile zu einem wichtigen Argument beim Notebookkauf geworden. Nicht erst seit Apple mit seinen durchgestylten Geräten den Markt erobert, bekommen die Designabteilungen bei den großen Herstellern mehr Aufmerksamkeit. Der japanische Elektronikhersteller Sony beschäftigt ebenfalls eine Designertruppe, die sich um die optische Gestaltung der Notebooks kümmert. Die Produktstylisten waren auch bei der Entwicklung der aktuellen Geräte maßgeblich beteiligt. Trotz der hohen Ansprüche an das Design verzichtet man bei Sony jedoch nicht auf die Kriterien Leistung und Mobilität. “Das letzte Wort hat das Team der Produktplaner”, stellt Jun Otsuka, Verantwortlicher ebendieser Abteilung, im Interview mit pressetext klar.

“Die Entwicklung eines neuen Laptops wird vom Design-Team gestartet”, erklärt Shinichi Ogasawara, Chief Art Director bei Sony, im Gespräch mit pressetext. “Wir legen Form sowie Aussehen fest und geben unsere Präferenzen schließlich an die Produktentwickler weiter. Diese haben die Aufgabe, unsere Vorstellungen möglichst gut umzusetzen”, so Ogasawara. Dabei gilt es viele technische Hürden zu überwinden. Als erfolgreiches Kooperationsbeispiel führen die Sony-Manager die aktuelle Z-Serie an. “Die Herausforderung für uns war, dass wir einen Rechner konstruieren, der ein Maximum an Mobilität aufweist, dennoch vom Kunden als Hauptrechner genutzt werden kann”, sagt Otsuka. Hier war beispielsweise das Display in der Größe von 13,1 Zoll eine Mindestanforderung. Durch die Ausführung im 16:9-Format bleibt dennoch genug Platz am Schirm, um zwei Fenster nebeneinander darzustellen.

Die Z-Serie ist der Nachfolger der SZ-Serie. Die Z-Notebooks sind deutlich kleiner und leichter ausgefallen, wenngleich diese Reduktionsvorgabe die Techniker vor einige Herausforderungen stellte. Zu verkleinern war beispielsweise das Mainboard. Um das zu erreichen, verwendeten die Techniker zwölf Layer-Schichten, mithilfe derer alle nötigen Verbindungen auf die Platine aufgebracht werden konnten. Zum Vergleich: Motherboards in Standard-PCs haben lediglich sechs Layer. “Hier ist bei der Produktion einiges an Erfahrung und Handarbeit notwendig”, berichtet Otsuka. Der Kühlkreislauf wurde gegenüber der SZ-Serie ebenfalls stark verkleinert. “Die einzelnen Komponenten fallen größenmäßig geringer aus. Die Lüfterblätter selbst wurden von den Technikern derart optimiert, dass bei einem Gewichtsverlust von 40 Gramm dennoch eine Erhöhung der Kühlleistung um 57 Prozent möglich ist”, sagt der Sony-Manager.

Die Reduktion bei Gewicht und Platzbedarf setzt sich bei nahezu allen Komponenten des Notebooks fort. Schwierig zu verkleinern ist das optische Laufwerk, da dies schon aufgrund der fixen Größe der Datenträger auf ein bestimmtes Format festgelegt ist. “Hier haben wir das metallische Gehäuse entsprechend reduziert”, erklärt Otsuka. Inklusive der Löcher in den verbleibenden, weil für den Zusammenhalt notwendigen Gehäuseteilen erreichten die Entwickler schließlich 17 Gramm weniger Gewicht. Das Laptopgehäuse ist aus Kohlenstofffaser gefertigt und wartet somit auch mit entsprechender Robustheit auf. Insgesamt konnte eine Verringerung des Komplettgewichts von über 300 Gramm gegenüber dem Vorgänger erzielt werden.

Die Designer waren schließlich vor allem mit dem äußeren Erscheinungsbild beschäftigt. Die Tasten sind voneinander isoliert. Der Gehäusedeckel auf der Keyboardseite besteht aus einem Stück, zwischen den Tastaturen entstehen dadurch Abstände zwischen den einzelnen Tasten. Das Tippen gestalte sich bei dieser Art Tastatur besonders angenehm, versprechen die Entwickler. Zudem sei sie auch für Frauen mit langen Fingernägeln problemlos zu verwenden. Zum neuen Vaio-Design gehört auch das Besonderheit des zylinderförmige Scharniers, das Notebook und Display miteinander verbindet. Auf der linken Seite des Scharniers befindet sich der Anschluss für das Netzteil, auf der rechten Seite der Power-Knopf. Dieser leuchtet während des Betriebs smaragdgrün und pulsiert im Standby-Betrieb orange. Das soll dem Nutzer anzeigen, dass das Gerät nicht vollständig ausgeschaltet ist und verhindert somit eine versehentliche Entladung des Akkus, wenn das Notebook in die Tasche gesteckt oder weggeräumt wird.

Design braucht natürlich auch seine Vorbilder, die Chefdesigner Ogasawara aus der Welt der Autos nimmt. “Hochgerüstete Sportwagen beispielsweise von McLaren geben in der Entwicklung von elektronischen Geräten ein hervorragendes Vorbild ab. Diese Autos stehen für sehr fortgeschrittene Technologie, angenehme Haptik, Qualität und herausragendes Design.” Verglichen mit einem Sportwagen entspreche die Vaio Z-Serie seiner Meinung nach einem BMW X6, verrät der Chefdesigner gegenüber pressetext.


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Juli 19, 2008 Verfasst von newscologne | IT, Innovationen | | Keine Kommentare

Björk-Eklat: China verbannt unbequeme Musiker

Peking (pte) - Die chinesische Regierung will ausländische Musiker und Künstler, die “unangenehm” auffallen, des Landes verweisen. Unterhaltungskünstler, die an Events teilnehmen, die “eine Bedrohung für die nationale Staatshoheit” darstellen, würden in Zukunft aus China verbannt. Jeder Musiker, der während eines Auftritts Hass im Volk schüre, werde ebenfalls ausgewiesen, so das chinesische Kulturministerium. Wie BBC Online berichtet, erfolgte die Ankündigung infolge eines Konzerts der isländischen Sängerin Björk im März, die während ihres Auftritts in Shanghai “Tibet, Tibet” gerufen hatte.

Über die Unabhängigkeit Tibets zu sprechen bzw. diese öffentlich einzufordern, gilt als absolutes Tabu in China. “Jede künstlerische Gruppe sowie jede Person, die jemals Aktivitäten angeregt haben, die unsere Souveränität bedrohen, werden nicht hereingelassen”, schreibt das Ministerium auf seiner Webseite. Das Verbot wurde zuletzt auch auf Künstler ausgeweitet, die eine “Gefahr für die nationale Gemeinschaft” darstellen. Außerdem soll all jenen Musikern und Gruppen der Zugang ins Land verwehrt bleiben, die Obszönitäten, Feudalismus und Aberglaube befürworten. Kulturelle Normen und die Glaubenspolitik Chinas zu verletzen ist ebenfalls untersagt.

Mit diesen Maßnahmen greift die berüchtigte chinesische Zensur erneut nicht nur innerhalb der eigenen Bevölkerung um sich, sondern will auch Störgeräusche von außerhalb klar abschirmen. Björks Ausruf nach Beendigung ihres Songs “Declare Independence” habe das chinesische Gesetz gebrochen und die Gefühle der Bevölkerung verletzt, argumentiert die Regierung. In Zukunft sollen die Auftritte westlicher Musiker strenger kontrolliert werden.

Im Vorfeld der Olympischen Spiele verstärkt China nochmals seine Kontrollmaßnahmen. Das wirkt einerseits befremdlich, da die Regierung versprochen hatte, der Meinungsfreiheit genüge zu tun, soll andererseits aber aus Sicht der amtierenden Machthaber dazu dienen, Massenproteste im Umfeld des Sportereignisse zu vermeiden. Für den Zeitraum müssen Musiker und Bands gar vorab darum ansuchen, eine Zugabe spielen zu dürfen, wie das Ministerium für Kultur mitteilte.


Alphamusic

Juli 19, 2008 Verfasst von newscologne | Medien, Politik | | Keine Kommentare

Onlinesucht: Zahl der Betroffenen steigt

Peking/Buxtehude (pte) - Rund ein Zehntel der chinesischen Internetnutzer im Alter zwischen 13 und 31 Jahren ist onlinesüchtig. Die größte Zahl der Betroffenen stammt dabei aus der Altersgruppe der Jugendlichen zwischen 18 und 23 Jahren. Dies geht aus einem aktuellen Bericht hervor, den die China Youth Association for Network Development vorgelegt hat. Dass das Phänomen der Onlinesucht aber nicht nur in der Internetnation China um sich greift, sondern auch hierzulande zunehmend zum Problem wird, ist vielfach noch nicht in das öffentliche Bewusstsein vorgedrungen. “Die Zahl der Onlinesüchtigen steigt. Aktuelle Studien gehen bereits von einer Dunkelziffer von zwei Mio. Internetabhängigen in Deutschland aus”, stellt Gabriele Farke, Onlinesucht-Beraterin und Initiatorin des Selbsthilfe-Portals Onlinesucht.de, im Gespräch mit pressetext fest. Die Erkenntnis, dass das Internet abhängig machen kann, sei zwar keineswegs neu. “Die Brisanz der Problematik liegt eher in der Ignoranz, die im Umgang mit Onlinesucht noch immer gesellschaftlich weit verbreitet ist”, kritisiert Farke.

Vor allem die fehlende Anerkennung von Internetsucht als offizielles Krankheitsbild sei mittlerweile längst überfällig. “Psychologen und Psychiater fordern dies seit langem. Die fehlende Anerkennung führt dazu, dass derartige Probleme von den Angehörigen oft einfach unter den Tisch gekehrt werden und eine kostenlose Betreuung von Betroffenen unmöglich ist”, erklärt Farke. Dass der Ernst der Problematik mittlerweile aber zunehmend erkannt wird, habe Anfang April eine Anhörung des Deutschen Bundestages zum Thema bewiesen. “Die Anhörung war ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ein deutliches Zeichen für die Öffentlichkeit. Die Mühlen der Politik mahlen aber bekanntermaßen sehr langsam und konkrete Beschlüsse blieben bislang aus”, meint Farke.

Laut dem vorgelegten Bericht sind vor allem jüngere männliche Nutzer in China von der Internetsucht betroffen. Rund 13 Prozent der Internetnutzer aus dieser Gruppe sind mittlerweile von dem Medium abhängig, das sind mehr als doppelt so viele Betroffene als in der weiblichen Nutzergruppe. Insgesamt seien an die 69 Prozent der Onlinesüchtigen männlich. “Was den Geschlechterunterschied betrifft, muss je nach Art der Internetsucht unterschieden werden”, betont Farke. So sei etwa die Online-Sexsucht in Deutschland vor allem bei jungen Männern im Alter zwischen 19 und 29 Jahren weit verbreitet. Auch im Bereich der Online-Spielsucht seien männliche Nutzer deutlich in der Überzahl. “Erst der dritte Bereich, die Online-Chatsucht, ist eine vorrangige Frauendomäne”, ergänzt Farke.

Parallel zur ansteigenden Zahl der Onlinesüchtigen gelten auch immer mehr User als gefährdet. Laut einer Untersuchungen der Berliner Humboldt Universität stehen zusätzlich zu den fünf Prozent der aktuell Betroffenen inzwischen etwa zehn Prozent der rund 40 Mio. deutschen Internetnutzer an der Schwelle zur Abhängigkeit. “Die Praxis zeigt, dass der Bedarf an Beratungstätigkeit in diesem Bereich in letzter Zeit deutlich zunimmt”, schildert Farke. Um eine weitere Ausbreitung der Onlinesucht verhindern zu können, seien vor allem ein stärker ausgeprägtes öffentliches Bewusstsein für diese Problematik und eine Forcierung der Aufklärungsarbeit von Nöten. “Die Menschen müssen über die verschiedenen Formen und Folgen von Onlinesucht aufgeklärt werden. Gleichzeitig muss die Politik aber auch erkennen, dass es notwendig ist, Betroffene mit Förderungen zu unterstützen”, so Farke abschließend.


vodafone.de

Juli 19, 2008 Verfasst von newscologne | IT, Medien | | Keine Kommentare

Batman-Hype: Warner startet Comic-Serie im Netz

Hollywood (pte) - Das US-Filmstudio Warner Brothers hat rechtzeitig zum heutigen US-Kinostart des neuen Batman-Films “The Dark Knight” ein Online-Angebot ins Leben gerufen, das den maskierten schwarzen Helden auch im Internet auf Verbrecherjagd gehen lässt. Wie das Wall Street Journal berichtet, verbirgt sich hinter dem “Batman: Mad Love” betitelten Projekt ein neuartiger Ansatz namens “Motion Comics”, der die Erscheinungsform klassischer Comic-Hefte mit animierten Bewegtbild-Aufnahmen kombiniert. Die Animationsabläufe bleiben dabei im Vergleich zu herkömmlichen Comic-Filmen auf das Wesentliche reduziert, Szenenwechsel werden mit verschiedenen Effekten wie etwa eingeblendeten Rauchwolken überbrückt. Dafür können aber auch Elemente wie Musik und Sprachausgabe der einzelnen Charaktere in die neue Form der Comic-Darstellung eingebunden werden. Ziel von Warner Brothers ist es laut Bericht, Motion Comics als künftige Variante für die Distribution via Internet, Handy und Video-On-Demand zu etablieren.

“Das Anzapfen einer bereits existierenden Lizenz ist der Schlüssel, um das Geschäft in Bewegung zu bringen”, erklärt Diane Nelson, Präsidentin von Warner Premiere, der DVD-Produktionsabteilung von Warner Brothers. Das eigene D.C.-Comic-Archiv sei in dieser Hinsicht unglaublich wertvoll. “Die D.C.-Comics und ihre Actionhelden haben bereits eine Beziehung zum Konsumenten aufgebaut und werden daher auch das zunehmend unüberblickbar werdende Durcheinander im Bereich des digitalen Contents durchbrechen”, meint Nelson. Das Filmstudio habe die Hoffnung, dass die neue Mischform sowohl den harten Kern der Comic-Fancommunity ansprechen als auch zusätzliche Nutzergruppen aus dem Internet für diese Form der Unterhaltung begeistern können wird.

“Batman: Mad Love” ist dabei als Projekt für einen längeren Zeitraum konzipiert. So sollen innerhalb der nächsten Monate insgesamt sieben verschiedene Episoden der Motion-Comic-Reihe im Internet veröffentlicht werden. Inhaltlich wird sich in den drei Minuten dauernden Beiträgen alles um Batman und seinen kriminellen Erzfeind, den Joker drehen. Angeblich soll auch eine Frau in der Handlung vorkommen, die derart in den Joker vernarrt ist, dass sie Batman umbringen will.

Die erste Episode der Batman-Comic-Serie soll bereits in der kommenden Woche zum Download für Besitzer einer Xbox-360-Spielkonsole und Kunden des V-Cast-Dienstes des US-Mobilfunkanbieters Verizon Wireless verfügbar sein. Pro Episode wird von Warner Brothers ein Betrag von 1,25 Dollar verlangt, die Xbox-360-Besitzer in Form von Microsoft Points bezahlen können. Neben der Standardvariante können Interessierte für 1,75 Dollar die Comic-Beiträge auch in High Definition erwerben.


VideoBuster.de - DVD-Verleih & Video on Demand VOD

Juli 19, 2008 Verfasst von newscologne | IT, Medien | | Keine Kommentare

Zu hohes Risiko verringert Überlebenschancen von Unternehmen

Berlin (pte) - Unternehmen mit einem zu starken Drang zum Risiko stehen geringeren Überlebenschancen gegenüber als weniger risikofreudige Marktteilnehmer. Wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung DIW aufzeigt, ist aber auch eine zu hohe Risikoscheu unangebracht. “Zu viel Risikobereitschaft schadet den Erfolgsaussichten von Selbstständigen. Zu wenig Risiko macht die Selbstständigkeit im Vergleich zur abhängigen Beschäftigung unattraktiv”, erklärt DIW-Wissenschaftler Frank Fossen. Der größte langfristige Erfolg stellt sich mit dem richtigen Maß, also einer mittleren Risikobereitschaft ein.

“Das richtige Maß an zumutbarem Risiko zu erkennen, ist für Unternehmen natürlich schwierig”, meint Fossen im Gespräch mit pressetext. In die Untersuchung seien verschiedene Messungen wie die subjektive Einschätzung der eigenen Risikobereitschaft auf einer Skala von eins bis elf einbezogen worden. “Daraus eine bestimmte Verhaltensempfehlung abzugeben ist jedoch kaum möglich”, so der Experte. Anders würde es sich aber bei der Frage nach bestimmten Anlageformen verhalten, wo Risikoempfehlungen abgegeben werden können.

Die Wahrscheinlichkeit für Unternehmer mit zu geringer Risikobereitschaft, innerhalb eines Jahres aus der Selbstständigkeit auszuscheiden, liegt dem DIW zufolge bei 12,5 Prozent. Überdurchschnittlich risikofreudige Selbstständige weisen dabei den gleichen Wert auf. Dem entgegen liegt die Wahrscheinlichkeit unternehmerischen Scheiterns im Mittelfeld um 40 Prozent niedriger bei einem Wert von nur 7,5 Prozent. Bei Unternehmensgründungen nehmen Einstellungen zum Risiko ein noch größeres Gewicht ein. In einem Zeitraum von sechs Jahren scheiterte die Unternehmensgründung in einer Gruppe von 2.500 Selbstständigen in mehr als 700 Fällen. “Wir brauchen keine Existenzgründung um jeden Preis, sondern Unternehmen, bei denen die Risikoabschätzung stimmt”, schließt Fossen.


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Juli 19, 2008 Verfasst von newscologne | Bildung, Unternehmen | | Keine Kommentare

Sony-Ericsson-Gewinn bricht dramatisch ein

Stockholm (pte) - Das Mobiltelefon-Joint-Venture zwischen Sony und Ericsson hat am Freitag einen dramatischen Gewinneinbruch vermeldet. Unternehmensangaben zufolge ist das Nettoergebnis im zweiten Quartal gegenüber 220 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf nur mehr sechs Mio. Euro geschrumpft. Mit einem Minus von zwei Mio. Euro im EBIT bleibt der Handy-Hersteller hinter den Erwartungen des Marktes. Analysten hatten einen Gewinn des operativen Ergebnisses in gleicher Höhe prognostiziert. Ende Juni hatte der Konzern bereits eine erneute Gewinnwarnung gegeben. Dabei konnte das Joint Venture mit 24,4 Mio. abgesetzten Geräten verglichen mit dem ersten Quartal 2008 wieder um knapp zwei Mio. Stück aufholen.

“Sony Ericsson bedient nicht alle Marktsegmente und muss in den anderen Bereichen profitabel sein, um gegen die Konkurrenz bestehen zu können”, erklärt Unicredit-Analyst Roland Pitz gegenüber pressetext. So sei das schwache Quartalsergebnis dem Unternehmen zufolge mitunter auf rückläufige Absätze bei mittel- und hochpreisigen Modellen zurückzuführen. Das Marktumfeld verschärfe sich hinsichtlich eines zunehmenden Konkurrenzdrucks weiter. Darüber hinaus hätten negative Wechselkurseffekte das Ergebnis gedrückt.

Während der Umsatz von 2,82 Mrd. Euro die Erwartungen leicht übertrifft, bleibt das Ergebnis vor Steuern mit acht Mio. Euro wiederum hinter den Prognosen der Experten, die im Schnitt mit zehn Mio. Euro gerechnet hatten. Der durchschnittliche Verkaufspreis von Sony-Ericsson-Geräten setzte sich mit minus neun Euro gegenüber dem zweiten Quartal 2007 bei 116 Euro fest. “Unser Ziel ist es, eine jährliche Reduktion von 300 Mio. Euro an operativen Aufwendungen zu erreichen”, so Konzern-Chef Dick Komiyama. In Hinblick auf das Gesamtjahresergebnis bleibt das Unternehmen optimistisch. Die Handyverkaufszahlen sollen im Vergleich zum Vorjahr angesichts eines erhofften starken Wachstums in den Emerging Markets auf einem niedrigeren Preisniveau um zehn Prozent steigen.


der BASE Tarif - die Handy Flatrate

Juli 19, 2008 Verfasst von newscologne | Handel, Unternehmen | | Keine Kommentare